Brownies

USA-Esskultur: Was sind Brownies?

Milk Chocolate Brownies

„Hilfe, meine Brownies sind klitschig geworden!“ Dieser Notruf ist unnötig – Brownies müssen ein bisschen cremig-weich in der Mitte sein und einfach zähneschädigend süß – genau wie in unserer Brownie-Rezeptkollektion auf USA-K.

Wer hat die Brownies erfunden?

Dazu gibt es verschiedene Legenden. Nach einer solle eine Hoteliersfrau von ihrem Koch einen kleines Schokogebäck gefordert haben, das man auch in Lunchboxen packen konnte. Eine andere spricht von einer Bibliothekarin, die in ihrem Schokokuchen das Backpulver vergessen hatte und dazu noch die Backzeit falsch kalkulierte – voila, Brownies 😉 Fakt ist: Schon 1896 gab es im Boston Cooking-School Cook Book von  Fannie Farmer ein Rezept für kleine Melasse-Küchlein, die Brownies hießen. Und 1907 tauchten Kochbücher mit so genannten „Bangor Brownies“ auf, die besonders viele Eier und und Schokolade  enthielten und als „fudgy“ bezeichnet werden können.

Was unterscheidet Brownies von Schokoladenkuchen?

Der Unterschied zwischen Brownies und Schokoladenkuchen ist offensichtlich: Brownies sind reichhaltiger, feuchter, kompakter und enthalten meist mehr Schokolade als Mehl. Und beeindruckende Mengen Zucker – denn nur so kommt das „schwere“ Mundgefühl zustande. Weitere optionale Zutaten sind – je nach Rezept – Nüsse, Kokosflocken, Trockenfrüchte, Frischkäse- oder Erdnußbuttermischungen. Brownies werden in kleine Vierecke geschnitten und üblicherweise nicht als Kuchen gegessen, sondern als Dessert oder als kleiner süßer Happen zwischendurch.

Wegen der anderen Kuchen-Backformen, die in den USA gebräuchlich sind, müsst ihr beim Backen darauf achten, den Teig nicht zu hoch oder zu niedrig einfüllen. Zwei bis drei Zentimeter sind okay – ansonsten werden die Brownies entweder zu flach und zu trocken oder zu hoch und nicht gar. Vergesst die Stäbchenprobe und beachtet die kurzen Garzeiten, wenn ihr Brownies auf amerikanische Art genießen wollt – wenn ihr das klebrige Mundgefühl („fudgy“) gar nicht mögt, gebt beim nächsten Mal fünf Minuten Backzeit hinzu.

Möchtet ihr original USA-Brownierezepte nachbacken und habt keine passende Backform? Auf der Backformen-Seite von USA kulinarisch findet ihr die passenden Umrechenformeln!

Fudgy oder Cakey Brownies – was ist das?

Das Wort „fudgy“ lehnt sich an die Süßigkeit Fudge  an – also weichkaramellig-cremig. Im Prinzip ist das Brownie noch etwas ungar und teigig – so sieht es zumindest für den Europäer aus. Für den Amerikaner ist es dann genau richtig 😉 Etwas schokokuchen-ähnlicher sind cakey Brownies, also kuchenartige Gebäckwürfel. Sie enthalten meist weniger Zucker und Fett bzw. Schokolade  und werden länger gebacken. Fudgy brownies haben selten ein Frosting, Cake Brownies schon eher.

Die Brownie-Rezepte auf USA kulinarisch

Peanut Butter Brownies - Rezept aus den USA

Links zum Thema Brownies wie in den USA :
Zenker Brownie-Backform
Brownies-Bildergalerie bei lecker.de
Brownie-Rezepte von The Spruce
Joy of baking – Cookies und Brownies
Coffee & Cake

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1 Kommentar

  • Antworten
    Clean Eating, Trockenpflaumen & ein Rezept für Süßkartoffel-Brownies
    28. Februar 2017 um 18:21

    […] (und damit auch meine Webseite) nicht gerade bekannt. Dabei kann das Mutterland von Burger & Brownie durchaus anders als high-fat, high-carb, high-sugar und auch viele gesunde Esstrends stammen aus […]

  • Kommentieren

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