Ware in USA bestellen

Eure mitgebrachten Vorräte gehen zu Ende, euer Lieblingsprodukt ist bei deutschen Bezugsquellen einfach nicht aufzutreiben und die US-Herstellerfirma liefert nicht an eine deutsche Adresse? Abhilfe bieten Shopping-Services, die  personalisierten Einkauf mit Weiterleitung nach Deutschland bieten.

Die sogenannten Transshipper…

… bieten eine eigene Adresse in den USA, an die ihr Waren schicken lassen könnt. In Lagerhäusern werden die Sendungen gelagert, zusammen gefasst, unter Umständen neu verpackt und nach Deutschland an Ihre Heimatadresse weiter gesandt. Soviel Service hat natürlich seinen Preis – die Kostenmodelle basieren auf Größe und Gewicht, manchmal sind auch Monatsbeiträge fällig.

Der Markt dieser Transshipper ist in Bewegung, viele geben auf, neue kommen hinzu. Aktiv sind meines Wissen nach My US und USA2me. Über Zuverlässigkeit und Seriösität dieser Dienste kann ich keine Aussage treffen. Meine persönliche Meinung: Ich wickele den Versand lieber direkt über die Webseite des jeweiligen US-Onlineshops ab. Immer mehr Warenhäuser wie Macy’s oder Crate & Barrel bieten das an.

Daniel aus Österreich hat folgenden Tipp: “Ich hab mich schon bei diversen Paketweiterleitungsdiensten angemeldet, und diese getestet, hängen geblieben bin ich dann bei dem, der die geringsten Gebühren hat: Shipito. Ich lasse mir meine Walmart-Bestellungen (und mittlerweile vieles mehr von JCPenney über KMart bis hin zu allen amazon.com) an die US-Lieferadresse schicken, und sofort nach Eintreffen dort zu mir weiter (dauert insgesamt nicht länger als 14 Tage, bei der langsamsten Versandart).”

Meine persönliche Erfahrung

Oft lohnt sich eine Mail an kleinere Shops, die “eigentlich nicht” international verschicken. Um neue Kunden zu gewinnen, machen manche diesen Service doch möglich – auch private Verkäufer bei Ebay USA sind meist sehr nett und hilfsbereit. Aber fragt unbedingt **vor** eurem Gebot oder Kauf nach Versand und Versandkosten und rechnet damit, dass u.U. heftige Einfuhrgebühren fällig werden.

Dann bekommt ihr nämlich nicht das Paket, sondern nur eine Benachrichtigungskarte des Zolles und müsst eure Waren dort abholen. Bei Liebhaberstücken (ich sammele zum Beispiel Quilts aus den USA) gehts manchmal ohne große Gebühren ab, bei nachgemachten Designerstücken kann es seeeeehr teuer werden…

Als Zahlungsmethoden bei Transatlantik-Käufen kommen eigentlich nur Kreditkarte oder Paypal in Frage. Überweisungen sind teuer und werden von der Gegenseite oft nicht akzeptiert, die stattdessen verlangten Barschecks sind hierzulande ungebräuchlich.

US-Shops, die nach Deutschland verschicken

(Stand der Informationen: Mai 2019)

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