Biscuits & Scones/ Fried Chicken

Buttermilk Biscuits (Schritt-für-Schritt-Rezept)

Buttermilk Biscuits

Was hier als Gebäck gilt, ist in den USA eine beliebte Beilage zu “Fried Chicken” und Krautsalat. Wir essen Biscuits oft als Beilage zu Chili – aber auch mit Creme Fraiche und Marmelade schmecken die “Brötchen” toll, so wie englische Cream Scones! Sie lassen sich wunderbar (und schnell) auch in größeren Mengen herstellen. Friert einfach das, was ihr nicht sofort esst, ein. Aufgetaut und kurz aufgebacken schmecken Biscuits wieder wie frisch.

Ganz wichtig: Biscuitteig darf nie zu lange geknetet werden, dann wird er fest und geht nicht “blättrig” auf. Daher habe ich euch unten eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geschrieben. Wirklich – man muss den Teig eigentlich gar nicht in die Hand nehmen und macht sich beim Backen nicht mal die Finger schmutzig. Noch dazu ist die Zahl der Zutaten wirklich überschaubar – das hat man eigentlich alles im Vorrat und Buttermilch macht man sich aus einem Esslöffel Zitronensaft und normaler Milch.

Buttermilk Biscuits

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Ergibt: 8 Biscuits

Was hier als Gebäck gilt, ist in den USA eine beliebte Beilage zu "Fried Chicken" und Krautsalat. Biscuitteig darf nie zu lange geknetet werden, dann wird er fest und geht nicht "blättrig" auf. Die Zutaten habt ihr vermutlich alle im Vorrat - falls keine Buttermilch da ist, vermischt einfach 150 ml normale Milch mir einem EL Zitronensaft.

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • je 1/2 TL Backpulver und Natron
  • 80 g weiche Margarine oder Palmin Soft
  • 150 - 180 ml Buttermilch

Zubereitung

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Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

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Die trockenen Zutaten von Mehl bis Natron in einer Schüssel vermischen. Dann das Fett mit einem Piecutter einarbeiten (eine Gabel funktioniert auch), bis sich feine Streusel ergeben. Es dürfen ruhig noch kleine Fettstückchen (reiskorngroß) sichtbar sein, das macht den Teig später locker.

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In die Mitte der Krümelmasse eine Vertiefung machen, die Buttermilch hinzugeben und schnell mit der Gabel zu einem Teig verarbeiten. Er darf ruhig noch etwas grob aussehen, falls es noch sehr krümelt, noch etwas zusätzliche Milch oder Buttermilch zugeben, bis alles zusammen hält. Keinesfalls mit den Händen gründlich durchkneten - das macht die Biscuits zäh.

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Teig etwa 1,5 cm dick auf der bemehlten Arbeitsfläche flach drücken und mit einer runden Ausstechform (ein Glas tut es auch) Kreise von etwa fünf Zentimetern ausstechen. Die Teigreste vorsichtig zusammendrücken (auch dabei gilt wieder: nicht gründlich kneten) und wieder Biscuits backen.

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Biscuits auf das gefettete Backblech setzen und bei 220 Grad zehn bis 15 Minuten hellbraun backen. Auf einem Rost erkalten lassen und am besten ganz frisch essen.

Notizen

Dieser Biscuitteig lässt sich übrigens auch mit mehr Buttermilch anrühren und dann als "Drop Biscuit" ausbacken, indem man den Teig in gefettete und mit Maismehl ausgestreute Muffinformen füllt. Biscuits schmecken am besten mit gesalzener Butter und Honig - oder mit Creme Fraiche und Marmelade, fast wie ein englischer Cream Scone.

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13 Kommentare

  • Antworten
    Kulinarischer Adventskalender: Cowboy Beans vs. Zuckerkoma | Langsam kocht besser
    22. Februar 2018 um 14:48

    […] Bohnentopf – weil ich im Moment keinen Sauerteigansatz im Kühlschrank habe, gab es bei mir Buttermilk Biscuits aus dem […]

  • Antworten
    Carina
    27. November 2016 um 12:54

    Ich habe dieses Rezept mit einem anderen verwendet, welches eine Tube gekühlte Buttermilk Biscuits verlangte. In Deutschland gibt es Fertigteig für Büttermilch-Brötchen zwar auch, aber wenn man schon mal was ausprobiert, warum nicht gleich zwei Rezepte? 🙂 Auf jeden Fall sind die Biscuits sehr fluffig und leicht. Ich habe sie “zusammengeknotet” und mit einer Butter-Knoblauch-Parmesan-Kräuter-Mischung bestrichen.

    • Antworten
      gfra-admin
      27. November 2016 um 13:44

      Tolle Variation, Carlina 🙂

  • Antworten
    The Gran Ol' South - eine kulinarische Reise
    13. Oktober 2016 um 13:07

    […] Buttermilk Biscuits sind eine ganz typische Südstaatenbeilage zu Fried Chicken. Zum Frühstück gibt es sie mit Milk Gravy und Sausage und wir haben sie zu Fried Green Tomatoes und Remoulade serviert. Vielleicht nicht so ganz typisch – aber eine tolle Kombi. Die grünen Tomaten sind übrigens eine wunderbare Resteverwertung der Früchte, die jetzt noch an der Staude hängen und nicht mehr reif werden. Sie sind leicht säuerlich und anders als reife Tomaten fest genug, dass man sie panieren und anschließend fritieren kann. Die Panade ist dabei dieselbe wie bei den Shrimps! Falls ihr mal gehört habt, dass grüne Tomaten giftig sind: Stimmt. Allerdings müsste man schon große Mengen davon essen, um die negativen Begleiterscheinungen zu spüren – bei vier Scheibchen pro Person besteht keine Gefahr… […]

  • Antworten
    Ina
    20. August 2016 um 15:50

    Da es in Spanien keine Buttermilch gibt, habe ich einfach 90g Naturjoghurt+60ml Milch aufgeschlagen und der Masse hinzugefügt. Hat wunderbar geklappt! Danke für das Rezept!

    • Antworten
      gfra-admin
      20. August 2016 um 16:14

      Ja, wichtig ist nur, dass eine saure Komponente dabei ist, damit das Natron auch treibt!

  • Antworten
    Tanja
    4. April 2014 um 14:47

    Super Rezept .. ich hab ein wenig mehr Natron genommen .. so gehen sie besser auf … geschmacklich total super … Danke !!

  • Antworten
    Maike
    3. Februar 2013 um 18:52

    Also ich hab mich jetzt mal an dem Rezept probiert. Musste allerdings Butter nehmen, da ich keine Magarine da hatte. Die Biscuits gingen leider nicht sehr weit auf und die knusprige Konsitenz der Kruste erinnerte eher an Vollcorncookies als an Biscuits. Leider ziemlich enttäuschend.

    • Antworten
      gfra
      3. Februar 2013 um 21:42

      Hast du den Teig geknetet, Maike? Man darf ihn kaum in die Hand nehmen, er muss etwas unregelmäßig aussehen- dann geht er auch sehr schön auf!

  • Antworten
    Ameliea
    15. März 2010 um 18:57

    Kleiner tipp, damit biscuits nich zu flach werden: die ausgestochenen kreise auf die handfläche legen und von der seite im kreis immer wieder leicht zusammen drücken, dann werden sie höher und bekommen den typischen biscuit-look

  • Antworten
    Nina
    1. Juni 2009 um 18:40

    Hmm….lecker! Nur sind die Biscuits bei mir sehr flach geworden. Sah nicht so schön aus, aber geschmacklich waren sie trotzdem toll.

  • Antworten
    Maniac
    14. September 2008 um 13:38

    Diese Buttermilk -Biscuits machen süchtig!
    Schmecken warm am besten… mit Marmelade ein Traum.Aber auch pur mit Chicken z. B. ein Genuss. Ein tolles Rezept!

  • Antworten
    Drea
    27. März 2008 um 19:58

    Super einfach, super schnell, super lecker – gibts bei uns, seit dem ich das Rezept ausprobiert habe, nicht nur zu fritiertem Hühnchen, sondern auch mal zum Salat, zur Suppe oder auch zu Spare Ribs und dergleichen.

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