Kartoffeln

Best ever roast potatoes (Die ultimativen Röstkartoffeln)

Ich bin ja sonst kein Freund von Superlativen und eher britisch zurückhaltend als us-amerikanisch überschwänglich. Aber hier passt die Begeisterung des Rezeptautors, der eine komplette Versuchsreihe durchexerzierte, um das optimale Verhältnis Knusperkruste zu cremig-weichem Inneren und die richtige Würze hinzubekommen. Die Mühe von Food Lab hat sich gelohnt: Yup, das sind die besten Röstkartoffeln, die ich bisher gegessen habe. Allerdings auch die, die am meisten Arbeit machten – tscha, irgendwas ist halt immer. Trotzdem: Probiert es aus und nehmt die Extra-Schritte auf Euch. Ihr werdet belohnt mit superknusprigen und dabei kaum fettigen Röstkartoffeln. Bei uns gab es dazu Crack Chicken mit cremiger Ranch-Käse-Sauce.

Best ever roast potatoes (Die ultimativen Röstkartoffeln)

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Ergibt: 4 Portionen

Superknusprige und dabei kaum fettige Röstkartoffeln: Wie man die zubereitet, zeige ich euch in diesem Rezept. Glaubt mir: Macht gleich die doppelte Menge, lohnt sich!

Zutaten

  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln, geschält gewogen
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 60 ml Butterschmalz oder Öl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zweig Rosmarin
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • gehackte Petersilie oder Schnittlauch (optional)

Zubereitung

1

Die Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden, maximal 3 x 3 cm groß. In einem passenden Topf genügend Wasser mit Salz und Natron aufsetzen, zum Kochen bringen. Die Kartoffeln darin garen bis sie knapp weich sind, knapp zehn Minuten.

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3

Währenddessen das Fett in einem kleinen Topf erhitzen und darin den Knoblauch (in Scheibchen) und die Rosmarinnadeln goldbraun rösten. Das Fett abseihen, die gebratenen Kräuter zurück behalten. Den Backofen auf 225 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

4

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5

Die vorgegarten Kartoffeln abgießen, 30 Sekunden ausdampfen lassen und in eine passende Schüssel (am besten mit Deckel) geben. Pfeffern, salzen, das Würzöl obenauf gießen und so lange schütteln, bis die Kartoffeln rundherum von einem feinen Film "Matschkartoffel" überzogen sind. Die Kartoffeln auf das Backblech geben und nebeneinander verteilen.

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7

20 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen, dann mit einem breiten Spatel wenden und weitere 20 bis 30 Minuten backen (eventuell noch einmal wenden), bis die Kartoffeln schön braun sind. Mit den zurückbehaltenen Kräutern bestreuen, mit frische Kräutern garnieren und sofort servieren.

Notizen

Tipp: Gleich die doppelte Menge zubereiten, das passt auch noch auf ein Backblech und ihr werdet sowieso viel mehr davon essen, als ihr zunächst vorhattet 😉 Zu diesen Kartoffeln passen fast alle Dips bzw. diese Kartoffeln passen zu fast jedem Fleischgericht als Beilage.

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8 Kommentare

  • Antworten
    Patrik
    26. Juli 2017 um 9:19

    Sehr gutes Rezept. Hab ich bei gleich mal zu meinem Rindersteak als Beilage gemacht.
    Passt echt super. Die schöne braune Kruste macht schon was her.

  • Antworten
    Jasmin
    14. Juli 2017 um 12:30

    Liebe Gabi,
    deine Kartoffeln sehen wirklich ganz vorzüglich aus – man könnte meinen, sie wären frittiert. Ein tolles Rezept, dass ich auf jeden Fall ausprobieren möchte.
    Viele Grüße
    Jasmin

    • Antworten
      gfra-admin
      17. Juli 2017 um 8:46

      Stimmt, die sehen fast aus wie aus der Friteuse – enthalten aber eher “wenig” Öl… Naja, fettfrei ist anders, aber irgendwas ist ja immer 🙂

  • Antworten
    Marsha
    14. Juli 2017 um 11:13

    Wow! Das klingt super genial. Food Lab sind super, wir haben das Buch und da auch schon ein paar Dinge getestet. Die Kartoffeln bisher aber noch nicht, das müssen wir nachholen!

    • Antworten
      gfra-admin
      14. Juli 2017 um 11:15

      Lohnt sich wirklich… Wie ist das Buch, kannst du das empfehlen?

  • Antworten
    Sandra
    14. Juli 2017 um 10:56

    Oh die sehen echt superlecker aus. Werde ich ausprobieren.
    Viele liebe Grüße,
    Sandra

  • Antworten
    Silke
    14. Juli 2017 um 9:57

    Die sehen einfach köstlich aus und dazu ein leckerer Dip! Herrlich! Danke für dieses tolle Rezept. 🙂

    • Antworten
      gfra-admin
      14. Juli 2017 um 10:03

      Gerne 🙂 Ehrlich: Die habe ich in den letzten vier Wochen mindestens einmal wöchentlich gemacht – ne echte Entdeckung!

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