Venison and Juniper Stew (Wildragout mit Wacholder a la Jamie Oliver)

"Manche Kombinationen passen einfach - egal, wo man lebt", schreibt Jamie Oliver in seinem Amerika-Kochbuch zu diesem Rezept. Recht hat er - Wildfleisch und Wacholderbeeren ergänzen sich wunderbar. Die Navajo Nordamerikas wussten das - und auch auf dem europäischen Kontinent kocht man Wild mit Wacholder und Wurzelgemüsen. Ich habe das Gericht mit Reh im Slowcooker bzw. Instant Pot zubereitet - ein normaler Bräter funktioniert natürlich auch.

Venison and Juniper Stew (Wildragout mit Wacholder a la Jamie Oliver)

portionen ergibt 4 - 6 Portionen

Zutaten

1 kg Rehkeule, in Würfel von 2 x 2 cm geschnitten (alternativ Rindergulasch, in etwas kleineren Stücken)
2 EL Mehl
Öl zum Anbraten
2 Zwiebeln, grob gehackt
2 Möhren, grob gehackt
2 Stangen Staudensellerie, grob gehackt
1 TL Wacholderbeeren, grob zerdrückt
2 Zweige Rosmarin
50 g Brombeersirup (oder Johannisbeergelee bzw. Preisselbeeren)
2 TL Wildgewürz
Salz, Pfeffer
300 - 500 ml Wasser
1/2 Bund glatte Petersilie
1 Knoblauchzehe
 
 

Zubereitung

Das Rehfleisch mit Mehl bestäuben, abschütteln und portionsweise in einem Bräter oder Multikocher scharf und braun anbraten, salzen und pfeffern. Aus dem Topf nehmen, beiseite stellen.
In weiterem Öl auch die Zwiebeln, Möhren und den Staudensellerie andünsten. Wacholderbeeren, Rosmarin, Brombeersirup (hatte ich gerade da, genauso gehen auch Johannisbeergelee oder Preisselbeeren) und Wildgewürz dazu geben, mit Wasser ablöschen. Fleisch hinzugeben und abschmecken.
Etwa 1 bis 1,5 Stunden auf sehr niedriger Hitze auf dem Herd oder im Slowcooker auf Stufe LOW etwa 4 bis 5 Stunden garen.
Vor dem Servieren Petersilie und Knoblauch zusammen mit etwas Salz hacken und auf das Stew streuen.
Die Knoblauch-Petersilienpaste aus dem Original habe ich übrigens weggelassen - wir mögen keinen "rohen" Knoblauch. Stattdessen habe ich die Zehe mit den Zwiebeln angeröstet und mitgegart.
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