Möchtet ihr zu eurer Grillfackel, den Hähnchenflügeln oder auch dem perfekt gegarten BBQ Brisket eine passende Beilage a la USA servieren? Dann habe ich für euch beliebte amerikanische Gerichte herausgesucht, die zum (einfachen) Grillen oder zum (anspruchsvolleren) BBQ passen. Und Nachtisch gibts es natürlich auch!
BLT Potato Salad hat bisher jeden begeistert, der ihn gekostet hat: Ein leichter Kartoffelsalat aus Drillingen mit Tomate, Rucola und Speck. Er schmeckt schön frisch und macht wenig Arbeit, weil man die Kartoffeln weder schälen noch pellen muss.
Blackberry Cobbler ist ein süßer Auflauf vom Grill: In einen flüssigen Teig kommen Brombeeren – und auch Himbeeren, Kirschen oder Blaubeeren funktionieren. Dazu gibt es eine Kugel Vanilleeis, hmmm!
Maccaroni Salad ist der absolute Klassiker der Sättigungsbeilagen. Bei mir gibt es ihn in einer leckeren, aufgefrischten Version mit Sellerie, Schalotten sowie würziger Sauce. Und hartgekochtes Ei muss obendrauf!
Wedge Salad bringt Eisbergsalat in eine überraschende Form: Achtel. Obenauf kommt ein würziges Dressing mit Käse.
Potato Skins: TGI Fridays Potato Skins lassen sich super vorbereiten. Vorab garen, mit würzigem Püree, Käse und Speck füllen und dann nur zur Fertigstellung auf den Grill, bis sie heiß und die Füllung leicht braun ist. Funktioniert im Übrigen auch als Sweet Potato Skins.
Elote (Street Corn) ist die mexikanische Version des schnöden gegrillten Maiskolbens. Die Kolben werden ganz speziell gewürzt und bekommen auch noch ein bisschen Käse als Topping – lohnt sich auszuprobieren!
Cole Slaw ist für mich absolutes Muss bei jedem Outdoor-Koch- oder Grillevent. Mögt ihr ihn klassisch mit Weißkraut und Möhren, dann bereitet am besten den Hard Rock Cafe Cole Slaw zu. Etwas leichter ist das Dressing des Healthy Red Cabbage Slaw.
Cowboy Caviar: Der fein geschnippelte Cowboy Caviar (oder auch Texas Caviar) aus Bohnen und frischen Gemüsen ist überall im Süden ein beliebter Salat oder Dip: günstig, schnell zubereitet, wunderbar transportabel. Das Rezept gibt’s exklusiv in unserem Cook across America. habt ihr das nicht, probiert doch den TexMex-Schichtsalat.
S’Mores – habt ihr davon schon mal gehört? Zwischen zwei Vollkorn-Butterkekse kommt ein gerösteter Marshmallow und ein Stück Schokolade. Lässt sich prima auch auf dem Grill zubereiten.
Mississippi Comeback Sauce ist eine sehr würzige, leicht scharfe Sauce auf Mayobasis, die zu vielen Speisen passt, zum Beispiel zu Hamburger, Steaks oder gebratenem Geflügel. Sie ist ganz schnell gerührt.
Grillen & Barbecue in den USA: Was ist der Unterschied?
In den Vereinigten Staaten gibt es eine klare Trennlinie zwischen Grillen und BBQ: Beim Grillen wird das Grillgut direkt über einer starken Hitzequelle (das kann Holzkohle, Gas oder auch Elektro sein) gegart, meist bei sehr hohen Temperaturen und in relativ kurzer Zeit. Vom Grill kommen typischerweise also Steaks, Burger-Patties, Würstchen oder Gemüse, die direkt über der Gasflamme oder der glühenden Kohle liegen und nach wenigen Minuten servierfertig sind. Diese Art der Zubereitung entspricht in etwa dem, was man in Deutschland landläufig unter „Grillen“ versteht.
Barbecue dagegen ist in den klassischen BBQ-Regionen der USA (vor allem in den Südstaaten) eine eigene Kulturtechnik. Das Fleisch wird nicht direkt über der Flamme, sondern bei vergleichsweise niedriger Temperatur in heißem Rauch gegart – „low and slow“, also langsam und bei geringer Hitze in einem speziellen, ausladenden Smoker. Gut geeignet für dieses Garverfahren sind größere, bindegewebsreiche Stücke wie Schweineschulter für Pulled Pork, Brisket (Rinderbrust) oder ganze Spareribs-Stränge, die viele Stunden im Smoker oder in einem Grill mit indirekter Zone liegen. Durch die Kombination aus Zeit, Rauch und Temperatur werden diese Stücke besonders zart und saftig, bekommen eine ausgeprägte Rauchnote und oft auch eine typische Kruste. In den USA kann „barbecue“ außerdem nicht nur die Garmethode, sondern auch das gesamte Ereignis bezeichnen – also das Fest, bei dem man sich trifft, isst und gemeinsam dieses langsam zubereitete Fleisch genießt.
Was isst man in den USA wirklich? Entdecke mit uns die kulinarische Seele der legendären Route 66 – und der Menschen, die die amerikanische Küche dort prägen. Unser Kochbuch Cook across America führt dich auf eine leckere Reise auf Amerikas berühmtesten Highway. Ich habe 66 gelingsichere Rezepte von klassisch bis modern zusammen getragen - wie wäre es mit Deep Dish Pizza, Texas Cowboy Cookies, Breakfast Burritos, Hotdogs und Ribs aus St. Louis oder Grape Crostini? Dazu steuert meine Co-Autorin Petrina von Notizen aus Amerika zu jedem Bundesstaat Interviews und Geschichten über typische Produkte bei: Meet the makers! Schaut mal rein: Das Buch gibt es bei Amazon* und natürlich im stationären Buchhandel.COOK ACROSS AMERICA - Hardcover, 224 Seiten, 66 Rezepte (ISBN 978-3959618021)
29,99 EUR






1 Kommentar
Bene
11. Juli 2025 um 16:28Gute Sammlung, davon mache ich bestimmt mal was nach!