Chicken & Chickpeas (Huhn mit Kichererbsen)

Diesen Kichererbsentopf listet Jamie Oliver in seinem Amerika-Kochbuch im Abschnitt Los Angeles. Wieso er das tut, ist mir allerdings schleierhaft – das Gericht hat nordafrikanische und Latino-Einschläge, aber wird es dadurch zu amerikanischer/kalifornischer Küche?

Chicken & Chickpeas (Huhn mit Kichererbsen)

portionen ergibt 4 Portionen

Zutaten

4 gr. Hühnerbrustfilets
4 Knoblauchzehen, geschält, im ganzen
1/2 Bund glatte Petersilie, gehackt
Saft und Schalenabrieb einer Bio-Zitrone
Salz, Pfeffer
4-6 Essl. Olivenöl

für das Kichererbsengemüse:
1 Essl. Olivenöl
1 Zwiebel, fein gehackt
4 Knoblauchzehen, feinst gehackt (Gabi: 1)
1/2 Teel. geräuchertes Paprikapulver
1 Glas in Olivenöl eingelegte gegrillte Paprikaschoten (280 g)
8 Fleischtomaten, grob gehackt
1 Dose Kichererbsen, etwa 400 g, abgetropft
etwas Essig
1-2 Chilischoten, fein gehackt
Basilikum zum Garnieren (Gabi: Koriander)
 
 

Zubereitung

Für die Marinade die vier Knoblauchzehen in etwas Wasser garen, bis sie weich sind. Abtropfen lassen, mit der Gabel zerdrücken und mit Petersilie, Zitronensaft und -schale, Öl, Salz und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Hühnerbrust flach klopfen, in einen Plastikbeutel geben und mit der Marinade begießen. Zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Für das Gemüse Zwiebel, Knoblauch und Paprikapulver etwa zehn Minuten in dem Öl weich schwitzen, aber nicht bräunen lassen. Paprikaschoten (in Streifen), Kichererbsen und Tomaten zufügen, mit einem Schuss Essig ablöschen und würzen, etwa eine halbe Stunde köcheln lassen.

Hühnerbrust in einer Pfanne (oder auf dem Grill) braun und gar braten, auf dem Gemüse servieren, mit Kräutern servieren.
Auch der knappe Einleitungstext gibt übrigens keinerlei Hinweise darauf, wieso das Rezept in Jamies Amerika-Kochbuch gelandet ist: “Dieser Kichererbseneintopf mit Huhn lässt selbst erklärte Gegner der Hülsenfrüchte schwach werden.” Damit hat Jamie allerdings recht: Selbst mein Mann mochte ihn und hat nicht einmal gemerkt, wieviel Knoblauch enthalten war. Das Vorab-Garen der Zehen macht das Aroma wirklich viel milder. Da ich nicht genügend Tomaten hatte, habe ich das Gericht nicht als Eintopf, sondern auf Reis serviert - sehr lecker!
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1 Antwort

  1. Gilda sagt:

    …das Gericht hat nordafrikanische und Latino-Einschläge, aber wird es dadurch zu amerikanischer/kalifornischer Küche?
    ***********
    Ich denke : JA !!- Kalifornien ist definitiv anders als der Rest von USA – das zeigt sich besonders in der Küche.
    CA ist ein kultureller Mix, welcher Seinesgleichen sucht, desh. gibt es viel Experimentelles- auch beim Kochen.
    Ich werde das Rezept unbedingt ausprobieren (Ich mag California ungeheuer gern…)

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