Cookie Dough Ice Bomb

Was ich an niederländischen Supermärkten so liebe, sind die vielen Zutaten im Sortiment, die ich für meine USA-Rezepte gut gebrauchen kann - brauner Zucker, Vanille-Essenz, Chocolate Chips, seltene Sorten Oreos oder Skippy Peanut Butter. Zum anderen haben Albert Heijn, Jumbo oder Plus auch großartige Kundenzeitschriften, die vom optischen her echte Leckerbissen sind. Als Buchautorin weiß man tolle Schriften und pfiffiges Layout zu schätzen! Die Rezepte in den Heftchen sind allerdings oft convenience-belastet und bestehen aus fertigen Mixen, Gewürzen und portionierten Packs, die praktischerweise genauso in diesem Supermarkt zu erstehen sind.

Aber manchmal findet man auch Rezept-Perlen, wie in diesem Fall eine Cookie Dough Eisbombe mit Krokant. Die schien mir genau das richtige für das große Weihnachtsessen - "Angeberküche" nenne ich sowas, denn hinter spektakulärem Aussehen versteckt sich Convenience (fertiges Vanilleeis), das sich aber toll aufpeppen und bestens vorbereiten lässt. Wer das niederländisch von der Original-Webseite nicht versteht, findet unten meine angepasste Version.

Cookie Dough Eisbombe

Zutaten

Für das Krokant:
150 g Zucker
50 g Mandelblättchen
Prise Salz

Für den Cookie Dough:
75 g Butter
75 g Puderzucker
1 TL Vanilleessenz
1 EL Mehl
100 g gemahlene Mandeln
50 g gehackte Zartbitterschokolade

Sonstiges:
2,5 l Vanilleeis
Backpapier
möglichst runde (Metall-)Schüssel von 22 bis 24 cm Durchmesser

portionen ergibt 16 Portionen

 
 

Zubereitung

Zunächst das Karamell herstellen: Zucker in einen großen, schweren Topf geben und bei mittlerer Hitze verflüssigen und gewünschte Bräune annehmen lassen. Dabei am besten nicht rühren, sondern gelegentlich schütteln und schwenken. Die knappe Hälfte der Zuckermasse (vorsicht, kochendheiß) auf ein Blatt Backpapier gießen und dann das Blatt anheben und das Karamell dünn verlaufen lassen. In den Rest des Karamells die Mandelblättchen geben und durchrühren. Ebenfalls auf Backpapier verteilen und mit einem geölten Löffel glatt streichen. Erkalten lassen und mit einem Messer fein hacken. Karamellblätter und Krokantstücke lassen sich schon einige Tage vorab zubereiten und in luftdicht verschließbaren Dosen separat aufbewahren.

Für den Cookie Dough Butter und Puderzucker glatt rühren (Mixer) und dann Vanilleessenz, Mehl, Mandeln, Schokolade einarbeiten, bis sich ein Teig ergibt. Diesen in kleine Stücke zupfen und auf einem Metalltablett (ich habe eine Brownieform genommen) gefrieren lassen. Auch dieser Schritt lässt sich schon vorab erledigen.

Das Vanilleies aus dem Tiefkühler nehmen und 15 Minuten weich werden lassen. Dann eine passende Schüssel mit etwa einem Drittel des Eises auskleiden (ich habe dafür einen Teigschaber benutzt), die Hälfte der Krokantstücke hineinbröseln und mit den Fingern ins Eis drücken. Schüssel ins Gefrierfach stellen und währenddessen die Cookie Dough Stücke mit dem restlichen Vanilleeis vermischen. Diese Masse ebenfalls in die Schüssel streichen. Alles mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens vier Stunden durchfrieren lassen. Drei Tage Kälteschlaf sind aber auch kein Problem!

Zum Servieren die Schüssel kurz in heißes Wasser halten und die Eisbombe auf eine Platte stürzen. Obenauf die Karamellblätter setzen, den Rand mit dem Krokant bestreuen.
Es geht natürlich noch einfacher: Wem diese Karamellgeschichte zu unheimlich ist, der kauft einfaches fertiges Krokant. Bei uns gab es zur Eisbombe noch Gewürzbirnen, Cranberrysauce passt aber auch.
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