Kuchen

Lemon Mascarpone Cake (Zitronenkuchen)

Zitronen-Mascarpone-Kuchen

Lange schon suche ich nach DEM Zitronenkuchen und gefunden habe ich ihn noch nicht. Auch wenn sich viele Onlineportale, Blogger, Rezeptseiten überschlagen mit den Lobpreisungen ihrer jeweils saftigsten und zitronigsten Kuchen – bei mir wurden sie meist, naja. Kannste essen, aber umwerfend ist anders. Irgendwie suche ich nach so etwas dem niederländischen “Hotel-Cake” (ein kompakter Fertigkuchen, den es in jedem Supermarkt gibt) – aber eben in selbstgemacht und ohne die ganzen E’s und Backchemie.

Dann stieß ich auf amerikanischen Blogs (und auf der deutschen Thermomix-Seite) auf einen Zitronen-Mascarpone-Kuchen, der auf den Bildern fest und feucht aussah, ohne gleich nen dicken “Klitschstreifen” zu haben. Auch solche Kuchen wurden übrigens gerne als “best cake ever” verkauft – irgendwie bezweifle ich das 🙂

Zuckerguss für Kuchen

Jedenfalls ist dieser Zitronenkuchen tatsächlich wirklich gut geworden – der nicht geringe  Fettanteil (hallo, Mascarpone!) mag seinen Anteil daran haben. Oder die Backzeit passte halt für meine Form einfach perfekt. In jedem Fall ist das der erste Zitronenkuchen, mit dem ich wirklich zufrieden war – daher wirds den wieder geben!

Lemon Mascarpone Cake (Zitronenkuchen)

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Ein kompakt-saftiger Zitronenkuchen, dessen Kaloriengehalt vermutlich jenseits von gut und böse liegt. Tscha - irgendwas ist halt immer... Er hält sich sehr gut mehrere Tage lang, ich bewahre ihn unter einer Glasglocke auf.

Zutaten

  • 250 g Butter, weich
  • 225 g Zucker
  • 4 Eier, Zimmertemperatur
  • 250 g Mascarpone
  • 1 - 2 Bio-Zitronen, Schale abgerieben und Saft ausgepresst (2 EL zurück behalten)
  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • Für die Glasur:
  • 100 g Puderzucker
  • 2 EL Zitronensaft

Zubereitung

1

Alle Zutaten rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, auch die Eier. Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze (oder 160 Grad Heißluft) vorheizen. Eine Gugelhupf-Form fetten und mit Mehl bestäuben.

2

Die weiche Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Mixer sehr schaumig rühren, dabei die Eier nach und nach zugeben.

3

Mascarpone, Zitronenschale und -saft zugeben, kurz verrühren. Mehl mit Backpulver sieben und nur kurz unterrühren.

4

In die vorbereitete Form geben und etwa 45 bis 55 Minuten (je nach Füllhöhe) backen. Nach 45 Minuten schon eimal eine Stäbchenprobe machen.

5

Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwa 15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann stürzen. Puderzucker mit Saft zu einem Guss rühren und auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.

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2 Kommentare

  • Antworten
    Barbara Heidrich
    16. September 2019 um 10:33

    Ich habe zufällig vor drei Wochen einen ähnlichen Kuchen kennengelernt, den ich saftig, lecker, zitronig, fluffig und mehrere Tage lang erfreulich fand.
    Das Rezept:
    Zitronen-Joghurt-Kuchen

    Zutaten:
    180 ml neutrales Öl
    2 Eier
    1 EL abgeriebene Zitronenschale (bio)
    280 g griechischer Joghurt
    380 g Zucker
    300 g Mehl
    2 TL Backpulver
    (evtl. 2 EL Thymianblätter)

    160 g Puderzucker
    1 EL Zitronensaft
    ½ EL kochendes Wasser

    Zubereitung:
    Ofen auf 160° vorheizen.
    Napfkuchenform fetten und ausbröseln.
    Eier, Öl, Zucker, Zitronenabrieb und Joghurt gut verrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren.
    In die Kuchenform füllen und 50 bis 55 Minuten bei 160° backen.
    Etwas abkühlen lassen, aus der Form stürzen und noch warm mit der Glasur aus Puderzucker, Wasser und Zitronensaft bestreichen. Ggf. mit Thymianblättchen bestreuen.
    (Ist nicht geeignet, wenn Kinder mitessen, dann den Thymian weglassen.)

    • Antworten
      gfra-admin
      19. September 2019 um 0:24

      Liest sich auch sehr lecker!

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