Der Süden/ Pfannkuchen

Dulce de Leche (Milchkaramell)

Dulce de Leche selbst herstellen

Diese cremig-süße Paste ist das Nutella Südamerikas und wird in den USA vor allem auf Cheesecakes gegessen. Die Herstellung ist kinderleicht.

Nein, Dulce de leche ist natürlich nicht us-amerikanisch.  Aber dort bin ich dieser dicken Milchkaramellcreme, die aus gesüßter Kondensmilch geköchelt wird,  zum ersten Mal begegnet. Und zwar auf einem Cheesecake (mein Nachbau hier) bei der Cheesecake-Factory, hmm… Seitdem bin ich süchtig nach dem cremig-weich-süßen Zeugs – nach Cheesecake war ich es schon länger 🙂


Dulce de leche stammt aus den Küchen Latein- und Südamerikas, wo die Paste quasi das Nutella dieser Länder ist.  Man isst sie aufs Brot, auf Pfannkuchen, in Desserts, auf Kuchen und Keksen. Die Herstellung von Dulce de Leche ist ganz einfach – ich beschreibe unten die Zubereitung auf dem Herd und im Slowcooker. Nur eine Methode habe ich nicht ausprobiert, nämlich das „offene“ Einköcheln im Topf – das klingt zu mühsam! Stundenlang rühren – lieber nicht…

Dulce de Leche (Milchkaramell)

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Ergibt: 12 EL

Diese cremig-süße Paste ist das Nutella Südamerikas und wird in den USA vor allem auf Cheesecakes gegessen. Die Herstellung ist kinderleicht. Und nochmal der Hinweis: Das Karamellisieren funktioniert nur bei GESÜSSTER Kondensmilch, also Milchmädchen, nicht mit ungesüßter normaler Kondensmilch.

Zutaten

  • 1 Dose gesüßte Kondensmilch (Milchmädchen, 400 ml)

Zubereitung

1

Die Milchmädchen-Dose ungeöffnet in einen hohen Topf geben, mit zwei Fingerbreit Wasser bedecken. Etwa zwei Stunden leicht köcheln, dabei immer wieder nachsehen, dass die Dose noch komplett von Wasser bedeckt ist und gegebenenfalls Wasser nachfüllen (Dose kann sonst platzen).

2

Für den Slowcooker Kondensmilch in festschließende Marmeladengläser mit Twist-Off-Deckel füllen, komplett mit Wasser bedecken und auf HIGH garen, bis der gewünschte Karamellgrad erreicht ist (6 - 9 Stunden).

3

Dosen und Gläser unbedingt vor dem Öffnen komplett auskühlen lassen.

Notizen

Natürlich kann man gleich mehrere Dosen zubereiten - das Zeugs hält sich ungeöffnet quasi unbegrenzt. Ich verwende es gerne auch für Fudge.

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4 Kommentare

  • Antworten
    poupou
    4. Juli 2021 um 20:57

    Hallo, ich hab das schon mehrfach im Topf gemacht und wollte es jetzt gerne mal im Crocky probieren, allerdings dachte ich, dass ich die Konservendosen einfach mit Wasser in den Crockpot stelle – gibt es einen besonderen Grund, weshalb du die Kondensmilch hier erst in Marmeladengläser umfüllst? Mal abgesehen davon, dass man durch das Glas besser sieht, wie weit das Karamell schon gebräunt ist?

    Liebe Grüße
    poupou

    • Antworten
      gfra-admin
      6. Juli 2021 um 7:43

      Du hast dir die Antwort quasi schon selbst gegeben 😉 Das andere geht aber auch – Abe das ist es halt ein Blindflug 🙂

  • Antworten
    kirsten
    21. März 2021 um 20:25

    vielen dank für dieses rezept, das werde ich auf jeden fall mal ausprobieren! hoffe nur, dass es nicht allzu süß ist….

    • Antworten
      gfra-admin
      21. März 2021 um 23:41

      Vorsicht – das ist supersüß! Die gesüßte Kondensmilch besteht doch zu über 50 Prozent aus Zucker…

    Kommentieren

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