Hamburger/ Thanksgiving für 6

Thanksgiving Turkey Burger

Thanksgiving Burger

Wem ein Truthahn mit Stuffing zu “stuffy” – also altbacken – zu Thanksgiving ist, dem lege ich diesen herbstlichen Truthahnburger ans Herz. Er enthält viele typische Turkey-Dinner-Zutaten (Truthahn, Zwiebeln, Speck, Cranberries) und die typische Würzung (Salbei, Thymian, Orange) – aber alles kombiniert als Burger! Auf die selbstgebackenen Hamburger Buns kommt also ein Truthahn-Patty mit Kräuteraroma, dazu gibt es Speck, ganz frisch ausgebackene Zwiebelringe, Weichkäse und eine Cranberry-Sauce. Eine göttliche Kombination, fanden ich und meine Gäste! Als Dessert hatten wir übrigens die Pumpkin Creme Brûlees, die sehr gut dazu passten.
 
Kleine Warnung: Die Zubereitung umfasst viele Komponenten und nimmt schon einiges an Zeit in Anspruch. Wer nicht so viel Aufwand treiben möchte, verwendet fertig gekaufte Hamburgerbrötchen und Preisselbeeren aus dem Glas.

Thanksgiving Turkey Burger

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Ergibt: 4 Portionen

Wem ein Truthahn mit Stuffing zu "stuffy" - also altbacken - zu Thanksgiving ist, dem lege ich diesen herbstlichen Truthahnburger ans Herz. Er enthält viele typische Turkey-Dinner-Zutaten (Truthahn, Zwiebeln, Speck, Cranberries) und die typische Würzung (Salbei, Thymian, Orange) - aber alles kombiniert als Burger! Auf die selbstgebackenen Hamburger Buns kommt also ein Truthahn-Patty mit Kräuteraroma, dazu gibt es Speck, ganz frisch ausgebackene Zwiebelringe, Weichkäse und eine Cranberry-Sauce. Eine göttliche Kombination, fanden ich und meine Gäste! Als Dessert hatten wir übrigens die Pumpkin Creme Brûlees, die sehr gut dazu passten.
 
Kleine Warnung: Die Zubereitung umfasst viele Komponenten und nimmt schon einiges an Zeit in Anspruch. Wer nicht so viel Aufwand treiben möchte, verwendet fertig gekaufte Hamburgerbrötchen und Preisselbeeren aus dem Glas.

Zutaten

  • Für das Cranberry-Chutney:
  • 200 g Cranberries, frisch (keine getrockneten!)
  • 75 g Zucker
  • Saft und Schale einer Bio-Orange
  • 1/4 TL Zimt
  • Prise Muskat, Cayennepfeffer, Pfeffer
  • 1 Schuß Rum
  • Für die Zwiebelringe:
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 250 ml Buttermilch
  • 100 g Mehl
  • je 1/2 TL Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß
  • Öl zum Fritieren
  • Für die Truthahn-Patties:
  • 500 g Truthahnhackfleisch
  • 1 - 2 EL Worcestershire-Sauce
  • 20 g Butter, geschmolzen
  • je 1/2 TL Salbei und Thymian, frisch, gehackt
  • je 1/4 TL Zwiebel- und Knoblauchgranulat
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • Sonstiges:
  • 4 Hamburger-Brötchen (nach diesem Rezept selbst gemacht)
  • Senf, Majonaise
  • 4 Scheiben Frühstücksspeck, kross gebraten
  • 8 kl. Scheiben Brie

Zubereitung

1

Die Zubereitung beginnt am Tag zuvor mit den Hamburgerbrötchen (Teig ansetzen, falls Ihr keine kauft), dem Chutney und den Zwiebeln. Letztere pellen, in etwa drei Millimeter dünne Scheiben schneiden, in Ringe separieren und in einer verschließbaren Schüssel mit der Buttermilch übergießen. Zugedeckt im Kühlschrank lagern, am besten über Nacht.

2

Für das Chutney alle Zutaten in einen Topf geben und köcheln, bis die Cranberries zerplatzen und die gewünschte Konsistenz erreicht ist (etwa zehn Minuten). Abkühlen lassen und abgedeckt aufbewahren.

3

Für die Patties das Truthahn-Hackfleisch mit der flüssigen Butter und der Worcestershiresauce vermengen, dann mit Kräutern und den restlichen Gewürzen mischen. Vier flache Scheiben formen, diese mit Plastikfolie separieren und kalt stellen.

4

Für die Zwiebelringe das Mehl mit den Gewürzen vermischen und in eine flache Schale o.ä. geben. Die Zwiebelringe mit einer Gabel aus der Buttermilch nehmen (nicht komplett abtropfen lassen), in das gewürzte Mehl legen und alles so lange bewegen/schütteln, bis die Zwiebelringe quasi "paniert" sind. Ringe in eine Schale oder metallene Backform legen und diese für mindestens eine halbe Stunde in den Gefrierer stellen, die Kruste hält so besser.

5

Backofen auf 100 Grad Ober-/Unterhitze stellen. Die Hamburgerbuns durchschneiden und auf den Schnittseiten in einer Pfanne kurz toasten, in den Backofen legen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe darin bei mittelhoher Hitze kross fritieren. Gut abtropfen lassen und ebenfalls in den Ofen zum Warmhalten stellen.

6

Fett bis einen Esslöffel aus der Pfanne gießen und die Truthahnpatties darin bei mittelhoher Hitze auf jede reite zwei bis drei Minuten braun braten, ebenfalls in den Ofen stellen. Die Speckscheiben ebenfalls kurz braun braten, warm halten

7

Und nun geht es ans Burger bauen: Die untere Hälfte des Brötchen mit Mayo oder Senf (je nach Wunsch) bestreichen. Speckscheiben und das Truthahn-Patty auflegen. Mit 1 EL Cranberry-Chutney bedecken. Mit Zwiebelringen und Käsescheiben bedecken, obere Hälfte auflegen.

8

Restliche Cranberry-Sauce und Zwiebelringe separat dazu geben.

Notizen

Da ich bei uns nirgendwo fertiges Truthahnhack gefunden habe, habe ich es selbst im Zerhacker hergestellt. Wer keinen hat, kann auch das Küchenmesser nehmen, muss aber etwas Zeit investieren, damit die Partikel wirklich schön klein sind. Das Thanksgiving-Burger-Rezept stammt ursprünglich von Carnal Dish, ich habe es allerdings ziemlich abgewandelt. Ach ja: Mehr Herbstburger findet Ihr bei Instagram unter dem Stichwort #synchronburger!

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3 Kommentare

  • Antworten
    Mal was anderes: Weihnachtsmenü mit Hamburger - USA kulinarisch
    11. Januar 2016 um 12:36

    […] Hauptgericht Pulled Pork Burger und Turkey Burger mit Onion Rings, Preisselbeersauce und Brie. Als Beilage Süßkartoffelgratin (Rezept folgt) und […]

  • Antworten
    Martin
    23. November 2015 um 19:17

    Schöner Burger mit viel Liebe fürs Detail gemacht.

  • Antworten
    Jens
    23. November 2015 um 15:26

    lechz!

    Schöne Kombination. Brie, Chutney und Truthahn im Zusammenspiel stelle ich mir oberlecker vor.

    Einfach ein toller Burger.

    Gruß
    Jens

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