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Overnight breakfasts – das Grundrezept

Overnight Breakfast - Grundrezept

Wer hat’s erfunden? Jawohl, die Schweizer. Da heisst es Birchermüesli und ist eine Zubereitung aus Hafer- oder anderen Getreideflocken mit (Trocken-)Obst und Milch. Inzwischen haben es die  US-Amerikaner als Trend adaptiert und nun heisst es overnight breakfast, serviert in chicen Mason Jars.  Egal wie man es nennt und serviert: Die Haferflockenzubereitungen sind ganz einfach herzustellen (von Kochen kann man da nicht reden), lassen sich prima veganisieren (einfach Pflanzenmilch statt Kuhmilch verwenden) und sind allemale gesünder als heftig gezuckerte Fertigmüslis oder Cereals.

Peanut Butter Banana Oatmeal

Ich werde nach und nach Rezepte für overnight breakfasts veröffentlichen, für den Anfang gibt es quasi ein Grundrezept für Overnight Oats:

  1.  Mischt in einer ausreichend großen Schüssel kernige Haferflocken 1:1 mit Milch/Pflanzenmilch. Auf eine Tasse Haferflocken kommt also eine Tasse Flüssigkeit – das reicht für etwa vier Frühstücke(r). Statt Milch könnt ihr auch Saft oder Joghurt verwenden, nur von zarten Haferflocken solltet ihr die Finger lassen – die zerfallen zu Matsch und haben keinerlei Biss.
  2. Süßt die Mischung nach Belieben mit weißem oder braunem Zucker, Honig, Agavendicksaft oder dem entsprechenden diätkonformen Süßstoff. Auch kleingehackte Trockenfrüchte (Rosinen, Äpfel, Aprikosen) könnt ihr jetzt hinzugeben oder “Powerfoods” wie Chiasaat und Cranberries.
  3. Gebt das ganze in ein verschließbares Gefäß (altes Einmachglas, Plastikschüssel mit Deckel) und lasst es mindestens drei Stunden, am besten aber über Nacht im Kühlschrank ziehen.
  4. Rührt vor dem Servieren nochmals durch, bringt es mit weiterer Flüssigkeit auf gewünschte Konsistenz und mischt nach Belieben frisches Obst oder Nüsse unter bzw. schichtet das ganze in attraktive Portionsgläschen.

In vielen Rezepten wird das Obst (geraspelte Äpfel, Beeren, Marmelade) bereits mit den angerührten, aber nicht eingeweichten Flocken in Gläser geschichtet. Das macht natürlich weniger Arbeit, aber ich finde die Optik schöner, wenn ich am nächsten Tag frisch schichte 😉

Weitere Variationen:

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1 Kommentar

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    KochBock
    31. Mai 2015 um 14:42

    Schönes Rezept! Lieben Gruß vom KochBock

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