Tuna Pasta Salad überzeugt mit Vollkornpasta, viel Gemüse, Tunfisch und einem würzigen Dressing mit Mayonnaise und Joghurt. Er passt gut als Beilage zu gegrilltem Fleisch, ich esse ihn aber auch als Hauptgericht.
Die Gattung Nudelsalat hat nicht nur in Deutschland unzählige Unterarten. Auch in den USA sind Pasta Salads (hier 22 Rezepte von Southern Living) sehr beliebt, vor allem das Basisrezept mit viel Mayo und Staudensellerie. Genau diese Kombi ist ja nun gar nicht meins (igitt, Staudensellerie!), daher bereite ich meist den Deli-style Pasta Salad mit vielen Gemüsestückchen, Salami, Oliven und einem Essig-Öl-Dressing zu. Irgendwie frischer und ein bisschen italienisch…
Jetzt aber habe ich doch noch einen amerikanischen Nudelsalat mit Mayo-Dressing gefunden, den ich richtig gern mag – nämlich diesen hier. Er ist würzig, aber nicht zu schwer, bringt viel Gemüse mit sich. Und Thunfisch aus der Dose, eins meiner guilty pleasures. Ich könnte den pur aus der Dose löffeln – ja, ich weiß, gross 🙂 Als Tuna Salad Sandwich, Tuna Melt oder Tuna Noodle Casserole steht er bei uns echt häufig auf dem Speiseplan.
Und jetzt in diesem Beilagensalat, der für mich aber auch schon als Hauptgericht ausreicht. In jedem Fall ist er schnell gemacht und erfordert auch keine speziellen Zutaten. Und ihr könnt ihn gut in doppelter oder dreifacher Menge zubereiten, wenn ihr mehr Gäste damit verköstigen möchtet.
So kannst du den Tuna Pasta Salad abwandeln
Dieses Rezept ist ausgesprochen variabel, fast alle Zutaten kannst du austauschen:
Die Pasta. Bei mir ist das üblicherweise Vollkorn-Pasta, weil die mehr Biss und wertvollere Inhaltsstoffe hat. Am besten eignen sich grobe, mund- ud gabelgerechte Formen wie Penne, Farfalle oder Tortiglioni. Spaghetti wären zu schwer zu essen 😉 Wenn du nicht so auf Vollkornnudeln stehst, kannst du auch “normale” Weißmehl-Nudelsorten verwenden. Achte aber darauf, dass du die wirklich al dente kochst und nicht matschig werden lässt.
Das Gemüse. In meiner Version habe ich Dosenmais, Paprika, Tomaten und Avocado verwendet (und die Gurke vom Foto leider total vergessen). Vielleicht bist du aber auch ein Fan von roten Bohnen oder Kichererbsen aus der Dose, frischer Zucchini oder Broccoli. All das kannst du auch dazu geben, Broccoli und Zucchini aber schön klein geschnitten.
Der Tunfisch. Bei mir ist das Tunfisch im eigenen Saft, obwohl ich auch Tunfisch in (Oliven-)Öl sehr gerne esse. Aber die Extra-Kalorien müssen nicht wirklich sein. In den USA (und hier in Feinkostgeschäften) findest du auch Canned Salmon in den Regalen. Das würde diesen Nudelsalat auf die Luxusstufe heben!
Das Dressing. Wähle Mayonnaise und Joghurt in den von dir bevorzugten Marken und Fettstufen. Magst du gerne Schärfe im Essen, kannst du auch etwas Sriracha, Gochujang oder Sweet Chili Sauce in das Dressing rühren.
Tuna Pasta Salad (Nudelsalat mit Tunfisch)
Tuna Pasta Salad überzeugt mit Vollkornpasta, viel Gemüse, Tunfisch und einem würzigen Dressing mit Mayonnaise und Joghurt. Er passt gut als Beilage zu gegrilltem Fleisch, ich esse ihn auch solo als Hauptgericht.
Zutaten
- Für den Salat:
- 250 g Pasta (grobe Form z.B. Penne oder Farfalle)
- Salz, Pfeffer
- 1 Dose Mais (140 g Abtropfgewicht, abgegossen)
- 1/2 Salatgurke, in Würfeln
- 1 Paprika, rot in Würfeln
- 1 Avocado, in Würfeln
- eine Handvoll Kirschtomaten, gehackt
- 2 Eier, hartgekocht (gehackt)
- 1 Dose Tunfisch (150 g Abtropfgewicht, abgegossen)
- Für das Dressing:
- 60 g Mayonnaise
- 50 g Naturjoghurt
- 1/2 TL Senf
- 1 EL Zitronensaft
- 1 TL Zucker
- Salz, Pfeffer
- gehackte Petersilie (optional)
Zubereitung
Nudeln in sehr gut gesalzenem Wasser bissfest kochen. Abgießen und beiseite stellen.
Alle Zutaten für das Dressing verrühren und pikant abschmecken, wer mag auch noch mit scharfer Sauce wie Sriracha, Gochujang oder Sweet Chili Sauce.
Die abgekühlte Pasta mit den zerkleinerten Gemüsesorten und den Eiern mischen, den Tunfisch hinein bröseln. Dressing darübergeben und vorsichtig mischen. Idealerweise 30 Minuten im Kühlschrank abgedeckt ziehen lassen.






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