Broccoli Salad vereint knackig (Brokkoli und Sonnenblumenkerne), cremig (Käse und Dressing), salzig (Speckwürfelchen) und süßlich (Cranberries). Dabei ist er supereinfach zu machen und hält sich sehr gut.
Da musste ich doch tatsächlich 60+ Jahre alt werden, um diesen Salat zu entdecken: Brokkoliröschen, knackige Sonnenblumenkerne, süßliche getrocknete Cranberries, ein süß-sauer-cremiges Dressing – hmm! Dass zusätzlich knusprige Speckstückchen und würzige Käsebröckchen drin sind, schadet auch nicht. Falls ihr Veganer mit am Tisch habt, könnt ihr diese beiden Zutaten natürlich weglassen oder auf die entsprechenden veganen Ersatzprodukte ausweichen. Auch die Mayonnaise sollte dann natürlich vegan sein.
Das ungewöhnliche am Broccoli Salad (oder halt zumindest für mich ungewöhnlich): Der Brokkoli ist roh, also nicht mal blanchiert oder gar gekocht. Stattdessen wird er nur in kleine Stücke gehackt – vor allem die Stücke vom Stiel sollten wirklich klein sein, sonst fällt das Kauen allzu schwer. Anschließend wird einfach alles vermischt. Falls ihr die Zeit habt, solltet ihr den Salat etwa 30 Minuten durchziehen lassen, er kann aber auch sofort serviert werden. Eventuelle Reste halten sich in einer luftdicht verschließbaren Schüssel im Kühlschrank mindestens zwei Tage.
Broccoli – zu schade als gekochte Beilage
Brokkoli ist ein äußerst gesundes und kalorienarmes Gemüse und – anders als viele andere Vertreter der Kohlfamilie – auch sehr gut verdaulich und verträglich, egal ob nun roh oder gekocht. Um seine vielen Nährstoffe zu erhalten, wäre es schade ihn “totzukochen”, kurzes Düsten oder die rohe Verwendung (zum Beispiel mit einem Sour Cream Dip oder in diesem Salat) sollten die erste Wahl sein. Brokkoli enthält viele Ballaststoffe (gut für die Verdauung und Sättigung) und einen beachtlichen Anteil an pflanzlichem Eiweiß. Fett ist dagegen kaum vorhanden. Was Vitamine angeht, ist Brokkoli ist eine hervorragende Quelle für Vitamin C (Immunsystem), Vitamin K (Blutgerinnung, Knochen) sowie verschiedene B-Vitamine (insbesondere Folsäure für Zellwachstum) und Vitamin A (als Beta-Carotin). Außerdem liefert er wichtige Mineralien wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen.
Was Brokkoli aus Ernährungssicht besonders wertvoll macht, sind die sogenannten sekundäre Pflanzenstoffe. Als besonders wichtig bezeichnen Wissenschaftler Sulforaphan, das beim Kauen entsteht und für seine antioxidativen, entzündungshemmenden und potenziell krebshemmenden Eigenschaften bekannt ist. Es unterstützt zudem die Leberentgiftung.
Broccoli Saalad
Dieser Beilagen-Salat vereint knackig (Brokkoli und Sonnenblumenkerne), cremig (Käse und Dressing), salzig (Speckwürfelchen) und süßlich (Cranberries). Dabei ist er supereinfach zu machen und hält sich sehr gut.
Zutaten
- Für den Salat:
- 50 g Frühstücksspeck, in Scheiben
- 500 g Broccoli
- 1/2 rote Zwiebel, in feinen Würfeln
- 50 g Cheddar-Käse, grob gerieben
- 25 g getrocknete Cranberries, grob gehackt
- 15 g Sonnenblumenkerne (alternativ Walnüsse)
- Für das Dressing:
- 50 g Mayonnaise
- 1/2 TL Senf
- 1 geh. EL Naturjoghurt (oder griechischer Joghurt)
- 2 EL weißer Essig
- 15 g Zucker
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
Frühstückspeck in einer Pfanne ohne weitere Fettzugabe in einer Pfanne braun braten, auf Küchenpapier entfetten. In feine Stücke brechen und beiseite stellen.
Den Broccoli putzen, in Röschen teilen, den Stiel schälen. Alles in mundgerechte Stücke hacken, möglichst nicht größer als 5 x 5 mm.
Alle Zutaten für das Dressing in einer Schüssel vermengen und abschmecken. Die Salatzutaten inklusive Speck in eine gr. Schüssel geben, Dressing dazu schütten und alles vermischen. Eventuell nachsalzen. Idealerweise 30 Minuten durchziehen lassen.
Notizen
Wenn ihr eine große Schüssel wollt, solltet ihr die Zutatenmengen gleich mal 2 nehmen. Der Salat hält sich gut im Kühlschrank für ein bis zwei Tage.







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