Wissen Sie, worin sich zwei berühmte Küchen der US-Südstaaten- Cajun und Creole - unterscheiden? Beide sind französisch inspiriert, aber dennoch sehr verschieden.
San Francisco hat die wohl bekannteste Chinatown, aber auch in anderen Städten wie New York, Chicago oder Honululu gibt es große chinesische Communities. Die Küche der asiatischen Einwanderer hat längst ihre Spuren hinterlassen: Hoisinsoße, Pak Choi oder Wonton Wrappers finden Sie in jedem US-Supermarkt.
Zu Zeiten des Viehtriebs verpflegten sich die Cowboys des Westens aus dem Chuckwagon, der rollenden Feldküche. Ein typisches Mahl bestand aus einem herzhaften Eintopf mit Brot oder Biscuits, heißem Kaffee, vielleicht einem Pie aus Trockenobst.
Der Begriff "Soul Food" kennzeichnet die Küche des Südens: Einfach, herzhaft, englische und afrikanische Einflüsse - denn schwarze Kochfrauen waren auf den Plantagen am Werk.
Die Amish (oder auch Pennsylvania Dutch) sind protestantische Freikirchler und einige der wenigen Minderheiten in den USA, die nie im großen "Melting Pot" aufgegangen sind. Ihre Küche ist deutsch-schweizerisch-elsässisch inspiriert.
Der 50ste Staat der USA ist ein ganz besonderer: Eine Inselgruppe, gut 2000 Kilometer vom Festland entfernt mitten im Pazifik gelegen, mit einer ganz besonderen Küche: Polynesisch-asiatisch.
Wussten Sie, wie groß das kulinarische Erbe der Indianer ist? Kartoffeln, Tomaten, Mais, Bohnen Kürbis - sie alle wurden zuerst von den Indianern Nordamerikas angebaut. Jahrhunderte, ja Jahrtausende, bevor die ersten Europäer den amerikanischen Kontinent betraten, gab es dort hochzivilisierte Kulturen, die Landwirtschaft betrieben. Fast alle dieser Völker wurden später nahezu ausgerottet, als Spanier, Portugiesen, Engländer und Franzosen das Land beanspruchten. Dabei waren es in Nordamerika die Indianer, die die Siedler anfangs davor bewahrten, zu verhungern. Sie brachten den Europäern die typischen Pflanzen des Landes nahe - Mais, Bohnen und Kürbis.
Die jüdische Bevölkerungsgruppe in den USA ist mit zwei Prozent eine kleine, aber einflussreiche, wohlhabende und gebildete. Dementsprechend hat die jüdische Küche ihre Spuren in der kulinarischen Tradition der Vereinigten Staaten hinterlassen. Kennen Sie beispielsweise Bagel, Challah und Matzo Ball Soup?
Die Fitneßwelle, die schon seit vielen Jahren in den USA grassiert, hat hier ihren Ursprung. Man joggt, fährt Rollerskates, geht ins Fitneßstudio (oder schluckt zumindest Vitamine). Zum California Lifestyle gibt es die passende California Nouvelle Cuisine - leicht und mit vielen frischen Produkten.
Hier ist das Land der endlosen Felder, des "großen Himmels"- die vielzitierte Kornkammer Amerikas, die noch vor 200 Jahren "Wilder Westen" war. Die Küche ist einfach und herzhaft, bestimmt von guten Portionen Fleisch und rustikalen Genüssen.
Baked Beans, New England Boiled Dinner oder Clam Chowder sind Klassiker der US-Küche. Sie stammen aus Neuengland, genau wie der Brauch, zum Erntedanktag einen Truthahn mit gebackenen Süßkartoffeln und Kürbis-Pie als Dessert zu servieren.
Alaska, Washington State, Oregon, Montana, Wyoming - das sind die Staaten, die bis vor 100 Jahren "Frontierland" waren. Ihre Küche ist rustikal, herzhaft, bodenständig.
"Soul Food" steht in den USA für nahrhafte, einfache Gerichte, nicht gerade kalorienarm, aber eben etwas für die Seele! Soul Food-Rezepte, überhaupt viele Gerichte des amerikanischen Südens, gehen zurück auf die Sklavenzeit.
Seinerzeit nur in Texas und Kalifornien bekannt und geschätzt, hat das mexikanische Essen (oder was die US-Bürger darunter verstehen) seinen Siegeszug durch das ganze Land - und inzwischen auch nach Europa - angetreten.






