Yeast Waffles sind Waffeln, die mit Hefe und Backpulver gelockert werden. Das macht sie schön luftig, zusätzlich können sie wunderbar vorbereitet werden und eignen sich auch zum Einfrieren.
Waffeln gibt es in den USA vor allem zum Frühstück (siehe Rubrik süßes Frühstück) und dann mit Ahornsirup, Butter und gerne auch noch Rührei und Speck dazu. Hierzulande sind sie auch perfekt für das Kaffeetrinken nach einem Spaziergang und bieten durch die beiden Treibmittel Hefe und Backpulver superbequeme Zubereitung: Teig ansetzen und zwei, drei Stunden oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Die Hefewaffeln haben ein schönes Aroma und sind nicht zu süß. Die Süße kommt erst durch Ahornsirup; oder gebt Blaubeersauce, Kirschsauce und natürlich Puderzucker obenauf.
Lassen sich Yeast Waffles aufwärmen / einfrieren?
Fast alle Waffeln – je mehr Fett desto besser! – lassen sich sehr gut aufwärmen und/oder einfrieren. Ihr könnte also gleich die doppelte Menge zubereiten und habt dann gleich genug für euer nächstes süßes USA-Frühstück (mehr Rezepte hier). Waffeln schmecken aufgefrischt oft sogar besser als direkt nach dem Abkühlen, weil sie ihre Knusprigkeit zurückgewinnen. Backt ihr Waffeln direkt für den Vorrat, dann lasst sie heller als üblich, den restliche Bräune bekommen sie beim Aufbacken.
Waffeln richtig einfrieren
Damit die leckeren Stücke nicht aneinander kleben oder matschig werden, beachtet diese Tipps:
- Lasst die Waffeln vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen. Warme Waffeln bilden Kondenswasser, was im Gefrierfach zu Eiskristallen führt.
- Legt Backpapier zwischen die Waffeln, damit man sie einzeln entnehmen kannst.
- Nutzt Gefrierbeutel (Luft heraus drücken) oder fest schließende Dosen, damit sie keine Fremdgerüche annehmen.
- Innerhalb von drei Monaten solltet ihr die Waffeln verbrauchen.
Waffeln richtig aufwärmen
Die Mikrowelle ist nicht das Mittel der Wahl, darin werden die Waffeln gummiartig-zäh. Versucht lieber diese Methoden:
- Der Toaster ist schnellste und beste Methode für klassische Herz- oder Brüsseler Waffeln. Einfach die (gefrorene oder kalte) Waffel wie einen Toast hineingeben.
- Der Backofen eignet sich besonders bei größeren Mengen. Bei 150 bis 180°C im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) brauchen die Waffeln (am besten auf den Rost legen) höchstens 5 bis 8 Minuten.
- Ein Geheimtipp ist der Airfryer (Heißluftfritteuse). Hier werden TK-Waffeln bei 180°C in 2 bis 3 Minuten wieder knusprig frisch.
Yeast Waffles (Hefe-Waffeln)
Yeast Waffles sind Waffeln, die mit Hefe und Backpulver gelockert werden. Das macht sie schön luftig, zusätzlich können sie wunderbar vorbereitet werden und eignen sich auch zum Einfrieren. Zu den Waffeln passen Schlagsahne, Marmeladen, Obstkompotte - oder echt amerikanisch - Maple Syrup oder Hot Fudge Sauce.
Zutaten
- 1 Paket Trockenhefe (7 g)
- 1 EL Zucker
- 100 ml lauwarmes Wasser
- 500 ml Milch
- 375 g Mehl
- 1/4 TL Salz
- 1 EL Zucker
- 2 Eier
- 1 Paket Vanillezucker, Prise Zimt
- 100 g geschmolzene Butter
- 1 TL Backpulver
- 1/4 TL Natron
Zubereitung
Hefe mit Zucker in einer großen Tasse in dem lauwarmen Wasser auflösen. Fünf Minuten stehen lassen, bis die Masse Blasen bildet.
Restliche Zutaten in eine große Schüssel geben, mit einem Schneebesen glatt rühren. Zuletzt die Hefemischung hinzurühren. Teig bei Zimmertemperatur etwa eine Stunde gehen lassen oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Zum Fertigstellen Waffeleisen erhitzen, nach Bedarf fetten und Teig portionsweise braun und gar backen.
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