Fudge

USA-Esskultur: Was ist Fudge?

Fudge mit Whisky

Gelesen habt ihr das Wort vielleicht, aber: Was ist Fudge? Es handelt sich um eine Süßigkeit, die vor allem in den USA und England bekannt ist – ein weiches Toffee, das man leicht selbst herstellen kann. Hier gibts Informationen und die passenden USA-Rezepte.

Fudge ist eine cremige, halbweiche Süßigkeit, Toffee oder Weichkaramell nicht unähnlich (siehe Wikipedia). Fudge wird mit Unmengen von Zucker, Puderzucker oder Zuckersirup sowie Butter, Sahne und aromatisierenden Zutaten wie Nüssen, Trockenobst, Marshmallows hergestellt. Serviert wird es, in kleine Stückchen geschnitten, als Konfekt, wie bei uns vielleicht Trüffelpralinen. Fudge  ist vor allem im Hebrst / Winter beliebt – die leckeren Würfelchen lassen sich supergut zu Weihnachten verschenken, wenn man sie zum Beispiel in Cellophantütchen verpackt.


USA-Rezept für Peanut Butter Chocolate Fudge

Fudge – auf die einfache & die traditionelle Art

Traditionell wird Fudge gekocht: Zucker wird mit Sahne oder Butter erhitzt, bis eine bestimmte Temperatur (und quasi Karamellstufe) erreicht ist. Dafür braucht man ein spezielles Zuckerthermometer, Geduld und Frustrationstoleranz, denn es ist nicht selten, dass die Masse später nicht hart oder eben zu hart wird. Deswegen haben findige Hausfrauen auch “easy fudges” entwickelt. Die bestehen zwar nicht in den Augen der Gourmets, bei denen diese Ersatzlösungen eher als Kuchen oder Masse gelten. Dafür haben sie den Vorteil, dass ihr die Zutaten nicht kochen, sondern nur verrühren und kühlen, manchmal auch backen müsst. “Easy fudges” sind wirklich leicht herzustellen.

Was ist Fudge? Eine Süßigkeit, hier mit Dulce de Leche und gesalzenen Macadamia-Nüssen als Geschenk aus der Küche

Fudge-Rezepte für jeden Geschmack

Ich kann Fudge zwar nur in kleine Portionen genießen (das Zeugs ist mächtig), aber ich liieeebe es – vor allem die Variante mit Erdnussbutter, Peanut Butter Fudge. Toll sieht auch das weiße Schokofudge aus, in das man Dulce de leche oder Pistaziencreme “einswirlt”. Außerdem findet ihr hier das Grundrezept für helles und dunkles Schokoladenfudge und das Whisky-Fudge, das tatsächlich gekocht wird und damit eher etwas für Fortgeschrittenere ist.


Links zum Thema:
Verrückt nach Karamell: 100 sinnlich-süsse Verführungen
Crafty Baking
Sweet Basics: Alles, was man braucht, um sich den Alltag locker zu versüßen
Tortissimo – Bezugsquelle für Zuckerthermometer
Hobbybäckerversand – Spezialprodukte

4 Kommentare

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    BlindeTomate
    17. August 2021 um 14:56

    Bis jetzt habe ich noch nie etwas von Fudge gehört. Es klingt jedenfalls sehr lecker und ob es auch so schmeckt, werde ich bald wissen, denn ich werde mich heute noch ans Werk machen! Danke für diesen tollen Beitrag!

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    Geschenke aus der Küche: Fudge hell und dunkel | Langsam kocht besser
    22. Februar 2018 um 20:41

    […] ist ein toffeeartiges  Konfekt, das aus der britischen/amerikanischen Küche stammt. Echter Fudge wird aus viel, viel Zucker mit […]

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    Uranus: Weltrekord | ROUTE 66 – 66 days on and off Route 66
    31. August 2017 um 18:35

    […] (deutsch) ist – wie ich erst heute herausgefunden habe – eine Buttertofffee, ein Schmelzbonbon, eine […]

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    "Geschenke aus der Küche" herstellen | USA kulinarisch
    17. Dezember 2011 um 9:04

    […] sich prima für Salate verwenden und halten sich gut. Wer Süßschnäbel beschenken möchte, kocht Fudges oder schichtet Backmischungen in hübsche Gläser und heftet eine Anleitung für die Herstellung […]

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