St. Patricks Day

Apple Amber (Apfelbaiser)

Amerikanisches rezept für Apple Amber

Hmmh, dieses Dessert aus Äpfeln und Baiser schmeckt wie überbackene Äpfel in Vanillesauce. Eine Kugel hausgemachtes Whiskey-Eis ist dazu der absolute Traum!

Viel simpler als Apple Amber wirds nicht bei einem Dessert! Ihr braucht nur vier Zutaten – Äpfel, Eier, Zucker und etwas Vanillearoma. Daraus wird eine Art Auflauf, den ihr gleich heiß, aber auch lauwarm oder kalt essen könnt. Das Gericht stammt aus der irischen Küche und ist vielleicht auch ein Beispiel dafür, dass die Iren mit wenig auskommen mussten, weil das Land jahrelang sehr, sehr arm war. Auch das raue, irische Klima lässt nicht gerade eine Riesenvielfalt an Obst und Gemüsen.


Mehr zum Thema Irland, irische Küche und Auswanderung in die USA lest ihr im Artikel St. Patricks Day und das irische Erbe in den USA. Dort findet ihr auch traditionell irisch-amerikanische Gerichte wie Soda Bread, Colcannon Soup oder Steak-and-Guinness-Pie.

Zutaten für Apple Amber, Apfel-Baiser zum Nachtisch

Woher hat Apple Amber seinen Namen?

Das traditionelles irische Dessert Apple Amber hat seinen Namen vermutlich vom Bernstein (Amber) – so schön gelb ist die Apfelschicht nach dem Backen und bildet einen schönen Kontrast zum weiß-goldenen Baiser. Es gibt auch Varianten des Gerichtes, die eher einem Kuchen ähneln – auf einen Teigboden kommt eine Füllung aus fein geriebenen Äpfeln und Eigelb. Auch hier wird mit Baiser überbacken.

Zubereitung von Apple Amber, Apfel-Baiser

Welche Apfelsorten verwenden für Apple Amber?

Ich bin ja sonst ein absoluter Fan von Boskoop – süß-säuerlich und sehr saftig. Allerdings wird Boskoop auch schnell (zu) weich und dann zerfallen die Stücke zu einem unansehnlichen Mus. Für Apple Amber finde ich schöne Scheiben besser. Daher verwende ich hier Elstar (süß, saftig und bleibt beim Backen schön in Form), Braeburn (süß-säuerlich, fest und saftig) oder Jonagold (süß und aromatisch, wird beim Backen weich, aber nicht matschig). Mischt die auch gerne, das gibt ein noch besseres Aroma, finde ich. Bei süßen Äpfeln balancieren einige Tropfen Zitronensaft die Süße aus. Zimt geht natürlich auch immer, wobei die Iren den tatsächlich wesentlich sparsamer verwenden (wenn überhaupt) als Briten und US-Amerikaner.

Apple Amber (Apfeldessert)

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Dessert Irish
Von gfra Serves: 4 Portionen

Hmmh, dieses Dessert schmeckt wie überbackene Äpfel in Vanillesauce. Eine Kugel hausgemachtes Whiskey-Eis ist dazu der absolute Traum!

Zutaten

  • 600 g Äpfel, saure Kochäpfel, geschält, in feine Spalten geschnitten (vorbereitet gewogen)
  • Zucker nach Geschmack, 50 - 100 g
  • 1 EL Zitronensaft (optional)
  • 1/4 TL Vanillearoma
  • 2 große Eier, getrennt

Zubereitung

1

Äpfel in einigen Esslöffeln Wasser oder Weißwein gar dünsten, bis sie weich sind, etwas abkühlen lassen. Flüssigkeit bis auf 3-4 EL abgießen. Etwa 3/4 des Zuckers, Zitronensaft, Vanille und Eigelb dazugeben, kurz durchrühren. In eine gebutterte, ofenfeste Form geben.

2

Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eiweiß mit dem restlichen Zucker sehr steif schlagen, auf die Apfelmasse geben – entweder etwas unregelmäßig aufstreichen oder mit einer Sterntülle aufspritzen. Etwa 15 bis 20 Minuten auf der 2. Schiene von unten backen.

3

Heiß, lauwarm oder kalt direkt aus der Form servieren.

Notizen

Falls ihr den ganzen Sud verwenden wollt: Einen 1/4 TL Speisestärke dazu geben, damit er andickt.

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