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Red Dinner for Friends mit Apothic Wines (Werbung)

Der Klassiker: Sommerabend, mit Freunden draußen sitzen, lecker essen, Wein trinken. Wobei im Sommer der Wein bei mir üblicherweise ein gut gekühlter Weißwein ist – bei euch vermutlich auch. Bis Apothic quasi den Revoluzzer in mir weckte: Rotwein! Im Sommer! Dunkle, dichte, samtige Weine – und trotzdem nicht zu schwer. Aber robust genug, um sich mit pikanten Snacks zu vertragen – hmm…

Apothic Red & Apothic Dark, kalifornische Rotweine für den Sommer
Apo-was? Genau. Ich kannte diesen Winemaker aus Kalifornien, dessen Name sich aus dem lateinischen apotheca (Weinkeller) und dem englischen epic (gewaltig) zusammen setzt, bislang auch nicht. Doch die Chance, ihn kennenzulernen, konnte ich als Kalifornien-Fan natürlich nicht ausschlagen – und als passenden Anlass hatten meine Freundinnen und ich sowieso ein “Red Dinner” als sommerlichen Mottoabend geplant. Der wurde dann kurzerhand auf Apothic zugeschnitten:  Sowohl beim Trinken als auch beim Essen spielten die Weine die Hauptrolle.

Als Favorit der Gäste erwies sich dabei der Apothic Dark, eine trockene Cuvee aus typischen kalifornischen Trauben. Er ist sehr dunkel, sehr dicht – aber dabei ganz weich und samtig. Etwas intensiver und “kantiger” fanden wir den halbtrockenen Apothic Red, bei dem der Kellermeister typisch kalifornischen Zinfandel mit aus Frankreich bekannten Sorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot kombiniert. Witzig: “Männerwein”, urteilte die Runde – und tatsächlich stammt der Apothic Red vom Kalifornier Boyd Morrison, während der ausgewogene Apothic Dark mit seinen feinen Schokolade- und Fruchtnoten von Weinmacherin Debbie Juergenson kreiert wurde.

Was das Essen angeht, so lautete das Motto “Es gibt keins!” Naja, rot sollte es sein, nicht zu fleischlastig und gut vorzubereiten. Denn trotz 12 Gästen am Tisch  wollte ich ja auch noch mitfeiern und den Wein probieren 🙂 Daher habe ich Häppchen und Gänge danach ausgesucht, wie stressfrei sie sich servieren lassen – mehr Tipps und Tricks dazu lest ihr unten.

Ach ja: Zum Red Dinner gehört außer Essen & Trinken natürlich rote Deko. Habt ihr nicht? Vermutlich doch – die Apothic-Flaschen auf einem schönen Tablett mit Rosen aus dem Garten sind schon mal ein Element. Und dann schaut doch einfach mal bei den Weihnachtssachen auf dem Dachboden/Keller nach und zweckentfremdet die roten Teelichthalter. Dazu noch rote Servietten, rote Blumentöpfe und Bilderrrahmen aus dem Sozialkaufhaus, rote Blumen – fertig ist die Deko, die keine fünf Euro gekostet hat…

Und hier die komplette Speisefolge des Red Dinner

Auch wenns kompliziert aussieht: Das schafft ihr auch! Denn fast alles in diesem Dinner lässt sich so vorbereiten, dass ihr es am eigentlichen Abend quasi nur fertigstellen müsst. Dabei helfen euch sicherlich einige der Eingeladenen!

Liquid Lust Tequila Punsch mit Obstspießen
Liquid Lust heisst der herbsüße Aperitif, den ich mit dem halbtrockenem Apothic Red, Tequila und Cranberry-Saft gemixt habe.  Passend zur Blaubeernote des Weins bildeten geeiste Spieße aus Blaubeeren und Wassermelone den Glas-Topper. Als Häppchen dazu gab es Mozzarella-Wraps (aus dem Kühlregal), gefüllt mit Rucola-Pesto und Zucchini-Relish. Den Drink habe ich schon am Vormittag gemixt und kalt gestellt, ebenso lassen sich die Wraps gut vorbereiten.

Mozzarella Wraps mit zweiterlei Füllungen
Nicht us-amerikanisch, sondern spanisch: Aber für einen heißen Sommerabend gibts nun mal nichts Besseres als Gazpacho, die kalte Paprika-Gurken-Tomatensuppe. Die lässt sich gut einige Stunden vorab vorbereiten, sie muss sowieso im Kühlschrank ordentlich durchkühlen. Im Glas serviert und mit  Croutons serviert macht sie richtig was her, findet ihr nicht auch? Orientiert habe ich mich an diesem Rezept.

Gazpacho
Highlight der Snacks zum Wein, da stimmten die Mädels überein, waren die Red Onion Hand Pies: Knuspriger Teig mit Thymiannote und eine würzige Füllung aus roten Zwiebeln. Die Zwiebeln habe ich in Ahornsirup und Apothic Dark geschmort. Der schien mir von seinem dunklen, samtigen Charakter her gut zu passen – und wie er das tat!  Ein kleiner Schuss Himbeeressig, Salz und Pfeffer – fertig war die extrem leckere Füllung für die handlichen Häppchen.

Red Onion Hand Pies
Auch beim Nachtisch spielte der Wein wieder eine Rolle: Die Blaubeer-Sauce zu den Mini-Pavlovas erhält ihren besonderen Pfiff durch Apothic Red. Die Kombination aus knusprig-süßem Baiser, cremiger Joghurtmousse (im Original nur geschlagene Sahne) und Fruchtkompott  ist ein australischer Klassiker, den ich quasi us-amerikanisch abgewandelt habe. Auch hier gilt wieder: Alles lässt sich prima vorab zubereiten und wird dann nur noch portioniert und dekoriert.

Blueberry Pavlova
Na, was meint ihr? Machbar, oder? Es würde mich sehr freuen, wenn ihr mein Red Dinner nachkocht – und euch dann gemütlich mit euren Freundinnen und einem Glas Apothic hinsetzt und schlemmt 🙂

Disclaimer: Apothic hat mir den Wein zum Verkosten geschickt und zahlt mir ein Honorar für das Verfassen dieses Artikels. Der Inhalt des Blog-Posts entspricht nichtsdestotrotz 100prozentig meiner Meinung und wurde nicht vom Kooperationspartner vorgegeben.

 

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5 Kommentare

  • Antworten
    Maria
    19. September 2019 um 19:45

    Es war ein super netter Abend. Die Dekoration super ansprechend, das Essen und der Wein sehr gut.Vielen Dank!

  • Antworten
    Jens
    11. September 2019 um 12:50

    Frauenveranstaltung 😉 Wo ist das Fleisch???? Aber okay, diese Zwiebeldinger würde ich auch nehmen und den Rotwein auch.

  • Antworten
    Larissa
    8. September 2019 um 22:55

    Sehr schön – Deko & Rezepte, mein ich, beides!

  • Antworten
    Jessie
    6. September 2019 um 16:50

    Diese Mini-Tartes sehen echt gut aus – rote Zwiebeln, Ahornsirup, Wein. Die landen auf der Nachbackliste!!!

  • Antworten
    Sabina
    6. September 2019 um 11:00

    Ich wäre gerne dabei gewesen 🙂 Schade, dass ich nicht konnte – das Essen und die Deko sieht toll aus. Du kannst das ja nochmal veranstalten!

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