Cheesecake

White Chocolate Cheesecake with Cranberry Swirl

Cranberry Swirl Cheesecake

In diesem köstlich-cremigen amerikanischen Cheesecake mit weißer Schokolade habe ich einen Rest Cranberry-Sauce versteckt – jede andere Fruchtsauce (oder fertige rote Grütze) geht natürlich auch.

Dieser supercremige und nicht zu süße Cheesecake ist ein Oldtimer dieses Blogs: Das erste Posting stammt aus dem Jahr 2007 und Foodfotos machte man seinerzeit noch nicht. Die habe ich dann 2014 ergänzt (siehe ganz unten), bevor mir jetzt auffiel, dass ich ich diesen Kuchen unbedingt mal wieder backen muss! (Und dass einige Esslöffel Cranberry Sauce von Weihnachten bzw. weich gewordenen Butterkekse weg müssen)…


Ihr seht also: Das Rezept ist auch eine wunderbare Resteverwertung. Statt Butterkeksen könnt ihr auch Zwieback, Weihnachtsplätzchen (die buttrig-vanillige Sorte), Oreos nehmen – oder alles zusammen. Ähnlich ist es mit der “eingeswirlten” Frucht:  Auch Fruchtaufstriche und Marmeladen funktionieren und beim Frischkäse die vollfette und die fettreduzierte Sorte (aber nicht die mit Joghurt).

USA Rezept für Cranberry Swirl Cheesecake

Falls eure Füllung etwas flüssig ist und die Fruchtsauce einfach zu Boden sinkt (das kommt leider häufig vor, weil deutscher Frischkäse halt nicht so fest ist wie der amerikanische): Lasst den Kuchen zehn bis 15 Minuten backen und gebt dann weitere Sauce auf die schon etwas festere Masse. Die bleibt dann an der Oberfläche und lässt sich mit einem Löffelstiel schön “einswirlen”.

White Chocolate Cheesecake with Cranberry Swirl

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Backen American
Von gfra Serves: 16 Stücke

In diesem köstlich-cremigen Käsekuchen mit weißer Schokolade habe ich einen Rest Cranberry-Sauce versteckt - jede andere Fruchtsauce (oder fertige rote Grütze) geht natürlich auch.

Zutaten

  • Für den Boden:
  • 150 g Löffelbisquits oder Vollkorn-Butterkekse
  • 65 g geschmolzene Butter
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 - 3 EL feinst gehackte Mandeln oder Nüsse
  • Für die Füllung:
  • 200 g weiße Schokolade
  • 75 ml Milch
  • 450 g Frischkäse
  • 50 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 EL Speisestärke
  • Sonstiges:
  • 150 g Cranberry-Sauce (oder anderer Fruchtaufstrich)

Zubereitung

1

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (24 oder 26 cm) mit Backpapier auslegen, den Rand etwas fetten.

2

Die Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zu sehr feinen Krümeln zerkleinern. Mit der flüssigen Butter, dem Zucker und den Nüssen mit einer Gabel gründlich mischen. Die Teigkrümel in die Backform geben und mit den Fingern gründlich zu einer Teigdecke drücken. Bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) im Backofen cirka zehn Minuten hellbraun backen, herausnehmen.

3

In der Zwischenzeit die Schokolade grob zerkleinern und in der Milch in einem Topf bei sehr milder Hitze schmelzen, dabei sehr gründlich durchrühren, bis sich alles gelöst hat. Beiseite stellen.

4

Den Frischkäse mit Zucker, Eiern und Speisestärke glatt rühren (aber nicht schlagen), dann die Schokoladenmasse unterrühren. Frischkäsecreme vorsichtig auf den vorgebackenen Boden geben, die Cranberry-Sauce in dicken Klecksen obenauf verteilen, alles mit einer Gabel zu "Spiralen" vermengen.

5

Backform zurück in den Ofen geben und bei 150 Grad (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene fertig backen. Das dauert etwa 40 bis 50 Minuten, dabei sollte der Kuchen nicht braun werden. Die Masse darf in der Mitte noch etwas "wackeln", nicht überbacken - dann reißt der Kuchen später.

6

Kuchen eine Stunde im ausgeschalteten Ofen belassen, dann erst heraus nehmen und auf ein Gitter stellen. Vor dem Servieren ganz auskühlen lassen, am besten über Nacht.

Notizen

Der Kuchen sollte einen Tag vor dem Verzehr gebacken werden und hält sich gut frisch.

Rezept für White Chocolate Cranberry Cheesecake

19 Kommentare

  • Antworten
    Sandra
    2. Februar 2016 um 18:49

    Hallo,
    wenn ich ein ganzes Blech davon machen möchte, kann ich die Menge verdoppeln? Oder wird das dann nichts? Liebe Grüße

    • Antworten
      gfra-admin
      2. Februar 2016 um 21:02

      Klar geht das auch – sieht eben nur anders auch 😉 Die backzeit müsstest du aber genau beobachten, je nachdem wie hoch/dick das eingefüllt und eventuell länger backen…

  • Antworten
    Kim
    25. September 2015 um 22:09

    Hallo kann ich denn auch einfach einen murbteig nehmen ? 🙂

    • Antworten
      gfra-admin
      25. September 2015 um 23:37

      Klar, kannst du auch, aber den würde ich kurz vorbacken 😉

  • Antworten
    Carolin
    22. Februar 2015 um 12:52

    Hallo,
    ich habe den Kuchen gerade gebacken und leider haben sich etliche Krümel vom Boden (ich habe Vollkornkekse verwendet) gelöst, die dann in die helle Masse strömten. Was kann ich im am besten nehmen, um die Bodenmasse teigiger und damit stabiler hinzukriegen? LG!

    • Antworten
      gfra-admin
      22. Februar 2015 um 14:14

      Das hatte ich auch schon – man muss das wirklich fest andrücken und die Käsekuchenmasse vorsichtig drauf gießen (ergänze ich noch im Rezept). Du kannst auch etwas mehr Butter für den Boden nehmen, aber dann wird das leicht zu fettig…

  • Antworten
    Katrin
    30. November 2014 um 21:28

    Hallo,leider ist der Deutsche Frischkäse ja die softe Variante, während man in den USA den festeren Brick Cream Cheese nimmt (der ähnlich wie Butter nicht im Tiegel kommt, sondern in Alufolie eingeschlagen wird). Dieser kleine Unterschied sorgt leider dafür, dass meine Käsekuchen nie so cremig werden wie in den USA. Gibt es eine Lösung für dieses Problem??

    • Antworten
      gfra
      1. Dezember 2014 um 15:58

      Hallo, Katrin – leider nicht, ich nutze auch nur dne halbfesten, wil es den festen nirgendwo gibt. Wichtig ist auf jeden Fall NICHT die fettreduzierte Version zu verwenden 😉

  • Antworten
    nadin
    24. Februar 2014 um 19:09

    Was ist besser löffelbisquits oder volkornkekse ?

    • Antworten
      gfra
      24. Februar 2014 um 19:21

      Ich finde Vollkornkekse besser, weil nicht ganz so süß 🙂

  • Antworten
    Silva
    7. Februar 2014 um 23:31

    Also bei mir ist die Cranberry Sauce leider komplett in der Masse versunken, so dass ich keinen swirl hin bekommen habe

    • Antworten
      gfra
      9. Februar 2014 um 9:27

      War deine Cranberry-Sauce entweder sehr dick/schwer bzw. sehr flüssig? Idealerweise sollten die “Flüssigkeitsfaktoren” der beiden Massen (Frischkäse und Frucht) übereinstimmen…

      • Antworten
        Silva
        16. Mai 2014 um 21:00

        Hab die Antwort erst heute entdeckt…

  • Antworten
    leni
    6. Februar 2014 um 10:00

    was genau ist mit frischkäse gemeint?
    quark, buko, philadelphia, oder ricotta ?
    welchen fettgehalt muss sie mindestens haben?
    irgendeine präferenz?

    vieleGrüße,
    leni………………

    • Antworten
      gfra
      6. Februar 2014 um 18:44

      Hallo, Leni – Frischkäse ist Frischkäse, sonst stünde da Quark oder Ricotta oder Creme Fraiche oder so 🙂 Welche Marke du nimmst (Buko, Philadelphia, Discounter) bleibt dir überlassen. Gut funktionieren Vollfett- und Halbfettstufe, nciht aber der mit 0,1 Prozent oder der mit viel Joghurt, der verflüssigt sich zu sehr beim Backen. Viele Grüße, Gabi

  • Antworten
    eibe1967
    6. Februar 2014 um 8:28

    Oder einfach die Backofentür ein stück auflassen(ein Handtuch zwischen klemmen):-)

  • Antworten
    Eve
    30. Januar 2014 um 19:32

    Wie schaffst du es, dass der Kuchen in der Zeit nicht braun wird?

    • Antworten
      gfra
      31. Januar 2014 um 8:45

      Durch die niedrige Ofentemperatur 🙂 Die Masse soll mehr stocken als backen…

    • Antworten
      Jule
      6. Februar 2014 um 11:00

      ich mach beim Cheesecake generell immer ein backpapier obendrauf damit er nicht braun wird.

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