American Diner/ Desserts

Tapioca-Pudding

Tapioka wird aus der bearbeiteten und getrockneten Maniokwurzel (Kassava) hergestellt. Unter dem Namen Tapioka habe ich die Kügelchen noch nirgendwo (außer bei Spezialhändern) gefunden – aber genauso gut könnt ihr im Supermarkt Sago kaufen. Vermutlich ist in der Sago-Packung eh Tapioka drin – usprünglich wurde Sago nur aus dem Mark der Sagopalme gewonnen, heute auch aus Wurzelknollen anderer tropischer Pflanzen wie Maniok. Und damit seid ihr wieder bei Tapioka. In jedem Fall ist Tapioca-Pudding in den USA sehr verbreitet, man bekommt ihn fertig zubereitet im Supermarkt  in der Kühltheke – aber selbst machen geht auch ganz einfach!

Tapioca-Pudding

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Ergibt: 6 Portionen

Tapiokaperlen sind eine Art pflanzliche Gelatine, die man hierzulande in Reformhäusern bekommt. Der Pudding aus Tapioka ist eine echte Diner-Spezialität, und für alle diejenigen, die gerne Griessbrei u.ä. essen, eine Köstlichkeit. Die anderen werden sich von der glibberig-körnigen Masse (fast wie Milchreis) mit Schaudern abwenden 😉

Zutaten

  • 500 ml Milch
  • 125 ml Sahne
  • Prise Salz, 60 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • Vanille-Essenz (oder echte Vanilleschote)
  • 50 g Perl-Tapioka (oder Perl-Sago)

Zubereitung

1

Tapiokaperlen über Nacht in Wasser einweichen, Wasser abgießen - bei Perl-Sago könnt ihr diesen Schritt auslassen.

2

Milch mit Sahne, Zucker, Salz, Vanille und Tapiokaperlen bzw. Sagokügelchen aufkochen lassen, bei sanfter Hitze unter häufigem Rühren 35 Minuten garen lassen.

3

Etwas abkühlen lassen und die Eigelbe sehr gut unterrühren. In einer Schüssel kalt und fest werden lassen.

Notizen

Frischer Obstsalat oder Fruchtsoßen schmecken sehr gut dazu.

(insgesamt 31.583 Besucher)

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12 Kommentare

  • Antworten
    apex
    22. Januar 2019 um 20:33

    für alle die Probleme haben Tapiokaperlen zu bekommen. Schaut mal im Asialaden eurer Wahl.
    Ich habe in unserem lokalen Asia Supermarkt (Stuttgart Wangen) zig verschiedene Sorten gefunden. Auch die für den Pudding gebräuchlichen kleinen weißen.
    Kosten waren auch fair. 1,60€ für 400g.

    • Antworten
      gfra-admin
      23. Januar 2019 um 11:47

      Danke für den Tipp!

  • Antworten
    Jörg
    28. September 2015 um 17:40

    Frage, ich habe keine Tapioka Perlen, sondern in Form von Pulver, alles ganz fein gemahlen. Wie ist hierbei die Mengenangabe?

    • Antworten
      gfra-admin
      28. September 2015 um 18:14

      Das kann ich dir leider auch nicht sagen, ich habe das bisher immer nur mit Tapioka-Perlen gemacht. Sorry 😉

  • Antworten
    michwek
    18. Juli 2015 um 20:04

    Sehr lecker und einfach zu machen!
    Habe es ganau so gemacht wie beschrieben

  • Antworten
    Nora
    19. November 2014 um 10:20

    Sind die Eier notwendig oder kann ich sie einfach weglassen?
    Lg

    • Antworten
      gfra
      19. November 2014 um 16:06

      Die machen den Pudding etwas cremiger, aber man kann sie auch rauslassen.

  • Antworten
    Siegy
    25. Januar 2014 um 20:42

    die perlen gibts im asialaden, grün und weiss. wir haben den pudding mit 170g perlen, 500mlwasser (kochen). dann die perlen (eingeweicht), 1tasse kokosmilch, prise salz und 3el zucker zugeben und weiterköcheln lassen (rühren!).
    allerdings haben wir die perlen nicht eingeweicht sondern nur abgespült, das war zuwenig! es wurde nach 1/2h nur ein teil der perlen weich. daher vielleicht 1h einweichen, oder so.
    ich fands lecker, alle anderen nur eklig (obwohl gries u. milchreisfans).

  • Antworten
    Thomas
    3. September 2012 um 12:26

    Hm, die Menge an Tapiokaperlen war eindeutig zu wenig. Nächstes mal werde ich die doppelte Menge Perlen nehmen, sonst ist das ganze zu suppig und hat mit Milchreiskonsistenz wenig zu tun.

    • Antworten
      Gabi
      18. September 2013 um 18:27

      Ich habe gerade nochmal gekocht – nee, bei mir wird der Pudding mit 50 Gramm stichfest. Man muss nur die Kochzeit einhalten, das dauert wirklich so lange…

  • Antworten
    Dörte
    9. Mai 2012 um 21:04

    Tapiokaperlen bekommt man in Asialäden!

  • Antworten
    Cimin
    29. Februar 2012 um 22:03

    hmmm… Schaudern???
    Nein, süßes “Baby-Kaviar” trifft es eher…
    Hervorragend! Es war richtig schade, dass ichs NUR für meinen Sohnemann machte und das kommt bestimmt nicht wieder vor ;-))
    Er hat es sich mit Apfelmark (wie Apfelmus nur 100%ig aus Äpfeln – im Bioshop) gemischt und es war superlecker!
    Danke Gabi!

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