Hamburger Buns (Hamburger-Brötchen)

Dieses Rezept ist etwas für Fortgeschrittene: Hamburger Buns selbst zu backen, ist aufwändig und erfordert etwas Brotback-Wissen. Dafür werden Sie mit gutem Geschmack belohnt und ersparen sich Zusatzstoffe. Auf diesem Blog gibt es aber auch einfachere Rezepte für Burger Brötchen, zum Beispiel mit Übernachtgare, mit Süßkartofffeln oder mit Ananas im Teig: KLICK..

Hamburger Buns (Hamburger-Brötchen)

portionen ergibt etwa 24 Stück

Zutaten

540 ml Wasser, handwarm
35 g Trockenhefe oder 60 g frisch
950 g Mehl, Typ 550
50 g Weizenstärke
70 g Zucker
70 ml Vollei
20 g Salz
50 g Milchpulver
70 g Butter
40 g Backmalz
 
 

Zubereitung

Direkte Teigmethode: Alle Zutaten (bis auf Butter und Salz) 3 Minuten im Spiralkneter bei erster Geschwindigkeit, 10 Minuten bei zweiter Geschwindigkeit kneten, Butter und Salz während der letzten 4 Minuten dazu. Teig auf doppelte Höhe aufgehen lassen, zusammenschlagen. In Rollen formen und mit dem Teigmesser Teiglinge von 80 Gramm abstechen. Abgedeckt fuer 10 Minuten ruhen lassen, mit wenig Mehl runden und auspressen.

Wieder eine gute halbe Stunde gehen lassen. Nach 3/4 Gare mit Eiwasch (Ei & Milch je zur Hälfte) sanft bestreichen und mit Sesamkoernern bestreuen. Vorsicht beim Einschieben in den Ofen, sonst werden die so flach wie Twiggy! Backen mit wenig Dampf bei moderater Hitze, ca. 190 C, es sollte nicht mehr als 25 Minuten brauchen.

Tipps von Chef Hartmut: Anstatt Backmalz gehen auch die blau-weissen Malzbonbons. Die lässt man halt in etwas warmem Wasser vom Rezept auflösen ;-)

Das Anschuettwasser richtet sich nach der Aussentemperatur - nicht mehr als 30 C oder weniger. Zu warme Temperatur bei der Gärung gibt einen wilden Hefegeschmack. Wer kein Milchpulver hat, nimmt 60% halbfette Milch und 40% Wasser anstatt Wasser, insgesamt ca. 600 ml. Die Milch muss aufgekocht sein, pasteurisiert ist nicht genug.
Das ist ein Rezept von Hartmut W. Kuntze, veröffentlicht in Petras Brotkasten - eine Fundgrube für Brotrezepte, allesamt ausprobiert und bebildert. Auch das Bild der Hamburger Buns stammt von Petra, dankeschön!
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11 Kommentare

  1. Petra Ringlhofer-Schnurrer sagt:

    Hallo, kann man das Mehl auch gänzlich oder Teilweise durch Vollkornmehl bzw. Dinkelmehl ersetzen? Und wie wichtig ist die Weizenstärke wirklich? Bei uns finde ich keine und bestellen möchte ich auch nicht extra. Vorallem da dieses Rezept das einzige ist welches Weizenstärke verlangt.

    Danke schon mal

    LG Petra

    • gfra-admin sagt:

      Hallo, Petra – versuch doch diese hier ohne Weizenstärke: https://www.usa-kulinarisch.de/rezept/easy-hamburger-buns-einfache-hamburgerbroetchen/ Aber wie man Mehle ersetzen kann, weiß ich auch nicht, denn ich mache das nicht.

      • Petra Ringlhofer-Schnurrer sagt:

        Hallo, das nenn ich mal eine Nicht-Antwort. Hab inzwischen meinen Bäcker ums Eck gefragt und der meinte, dass die Stärke dafür ist damit das Backstück lockerer wird und man durchaus Maisstärke anstatt der Weizenstärke nehmen kann da diese so gut wie dieselben Eigenschaften haben. Und was das Mehl angeht kann man Dinkelmehl 1zu1 tauschen. Vollkornmehl sollte man allerdings nur zu einem Teil ersetzen.

        LG Petra

        • gfra-admin sagt:

          Hallo, Petra – ich bin eben KEIN Bäcker und daher weiß ich nicht, wie sich Rezepte verhalten, wenn man etwas austauscht – nicht mehr und nicht weniger war meine Antwort. Ich habe das nur so gebacken, wie es im Rezept steht – dass du einen Fachmann gefragt hast, war sicherlich der richtige Weg.

  2. Stefanie sagt:

    Nach einem erfüllten Traumurlaub hatten wir zu einem amerikanischen Abend eingeladen und da unbedingt Burger auf die Tafel sollten, habe ich mir die Arbeit mit diesen Buns gemacht. Also die Weizenstärke bei Amazon bestellt, woanders bekam ich sie nicht und ab an die Arbeit. Wer es gewohnt ist mit Hefe zu arbeiten, für den ist das Rezept kein Problem und es lohnt sich, die Buns sind einfach FANTASTISCH. Danke für dieses tolle Rezept.

  3. Batschpeng sagt:

    Hallo!

    Ich denke mal das Backmalz soll inaktives sein, sonst wäre es ja auch nicht mit Gutzjers zu substituieren und soll vermutlich für die Farbe und den Malzgeschmack sein? 🙂

    BEste Grüße!

    • ute boeme sagt:

      hallo batschpeng! ich freue mich sehr, wenn du mir schreibst auf welchem eigenen blog du zu finden bist. <3 -lichen dank und liebe grüße aus nrw ute

  4. Dagmar sagt:

    Feines Rezept, funktioniert auch ganz ohne Malz sehr gut. Die Gehzeiten waren allerdings bei mir deutlich länger als angegeben.

  5. ahooge sagt:

    Naja, 70g Zucker, 70g Butter… ob das so gesund ist. Aber ein Burger will nicht gesund sein. Er will schmecken 😉

    • Sarah sagt:

      Naja, wenn man Weizenvollkornmehl nimmt (ich vermisse nämlich die whole wheat buns, die man in den USA bekommt), dann wird es 1. deutlich gesündern und 2. sind 70 g Zucker und Butter auf fast ein kg Mehl ja wirklich nicht tragisch…

  6. Osteria sagt:

    Und es ist halt doch möglich, dass man alles selber und BESSER macht! So wird auch der Hamburger zum gesunden Essen!

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