Cronuts (fritierte Croissants)

Ein Trendgebäck, für das die New Yorker vor der Bäckerei von Dominique Ansel anstehen: Cronuts, eine Art Donuts aus Croissant-Teig. Ich habe sie nachgebacken und okay, vielleicht sind meine nicht so toll geworden - aber: Den Hype verstehe ich nicht. Einfache Donuts und erst recht die Potato Donuts schmecken mir besser, enthalten viel weniger Fett und machen nur einen Bruchteil der Arbeit. Fazit: Kann man nachbacken (um mitreden zu können), muss man aber nicht :-)

Cronuts (fritierte Croissants)

portionen ergibt 12 Stück + 24 Scraps

Zutaten

für den Teig:
175 ml Milch, knapp lauwarm
1 Würfel Hefe (42 g)
75 g Zucker
2 Eier
1 TL Vanillezucker
1/2 TL Salz
500 g Mehl
225 g Butter, weich
40 g Mehl

für die Ahornsirup-Glasur:
100 g Puderzucker
4 EL Ahornsirup
1 EL Rum
weitere Milch zum Verdünnen
 
 

Zubereitung

In einem Gefäß die Milch mit der Hefe und 1 TL Zucker verrühren. Für zehn MInuten beiseite stellen. Die restlichen Zutaten (bis auf Butter und 40 g Mehl) in eine Schüssel geben, Hefemilch angießen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen in Plastikfolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die weiche Butter mit dem restlichen Mehl mit dem Mixer sehr schaumig rühren, beiseite stellen.

Den Hefeteig zu einem Rechteck von etwa 30 mal 40 cm ausrollen. Gleichmäßig mit der Buttermischung bestreichen und dann das linke und das rechte Drittel der längeren Seite zur Mitte klappen und dabei übereinander legen (siehe Foto).



Den so gefalteten Teig in Folie wickeln und 45 Minuten im Kühlschrank lagern, damit die Butter härtet. Dann den Teig herausholen und erneut zu einem Rechteck von etwa 30 mal 40 cm ausrollen, dabei die "offenen Seiten" nach links und rechts zeigen lassen. Erneut die Enden von links und rechts zur Mitte klappen, Teigpaket wieder einwickeln und erneut 30 Minuten kühlen.

Den Prozess - ausrollen, klappen, kühlen - noch zweimal wiederholen, so dass sich letztendlich dünne Butter- zwischen den einzelnen Teigschichten befinden. Dann das Teigpaket über Nacht in einer ausreichend großen verschließbaren Schüssel im Kühlschrank lagern.

Am nächsten Tag den Teig erneut ausrollen und Donuts ausstechen, Die Teigreste NICHT kneten (die blätterige Struktur würde dabei verschwinden), sondern zurecht schneiden und so verwenden. Teiglinge eine Viertelstunde gehen lassen.



Einen Topf mit Fritierfett auf etwa 180 Grad vorheizen. Die Cronuts darin hellbraun fritieren, auf einem Gitter abtropfen lassen. Die Zutaten für den Guss verrühren (er sollte schön zähfließend sein) und die erkalteten Cronuts eintauchen.


Naja, nicht optimal gelungen, aber dennoch zu erkennen: Die etwas blättrige Struktur der Cronuts

Fünf Dollar muss man in New York für einen Original "Cronut" blechen, kann weder vorbestellen noch online ordern. Auch in Deutschland gibt es inzwischen schon nachgemachte Cronuts zu kaufen, für 3,50 EUR mit Cremefüllung. Auch die rissen so recht niemanden vom Hocker, siehe hier und hier.
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1 Kommentar

  1. Christina sagt:

    Yummy! Werde es auf jeden Fall mal ausprobieren 🙂

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