Blooming Onion (ausgebackene Zwiebel)

Eine Vorspeise für Leute mit geschickten Händen: Eine Gemüsezwiebel wird eingeschnitten, paniert und fritiert, so dass sie wie eine Blüte aussieht.

Zutaten

1 Ei
235 ml Milch
125 g Mehl
1/2 TL Salz
Messerspitze Pfeffer, Knoblauchpulver, Cayennepfeffer
getrockneter Thymian, Oregano, Koriander nach Geschmack
1 sehr große Gemüsezwiebel
Öl zum Fritieren
Für den Dip: 120 g Mayonnaise, 1 EL Ketchup, 2 EL Sahnemeerettich, Prise Paprika, Prise Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer nach Geschmack

portionen ergibt 2 Portionen

 
 

Zubereitung

Zutaten für den Dip verrühren, abschmecken und kalt stellen. Ei und Milch in einer Schüssel verschlagen. In einer zweiten Schüssel das Mehl und die Gewürze vermischen. Die Zwiebel schälen und folgendermaßen einschneiden: Etwa einen Zentimeter oben und unten abschneiden, aus der Mitte der Zwiebel etwa zwei bis drei Zentimeter der "innere Ringe" herausschneiden, dabei aber einen "Boden" belassen. Mit einem großen, scharfen Messer die Zwiebel tief einschneiden, aber nicht ganz bis unten. Um 90 Grad drehen, wieder einschneiden. Das solange wiederholen, bis Sie 16 "Blütenblätter" haben. Die einzelnen Sektionen etwas auseinanderbiegen. Jetzt die Zwiebel in die Milch-Ei-Mischung tauchen, anschließend mit Mehl bestreuen, dabei die Zwiebel immer wieder eintauchen und auseinanderbiegen, damit Sie überall eine Teighülle haben. Zwiebel kalt stellen und das Fritieröl in einem nicht zu breiten, aber hohen Topf auf etwa 175 Grad erhitzen. Zwiebel aufrecht in das Öl stellen und etwa zehn Minuten braun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dip separat servieren oder in die Mitte der Zwiebel geben.
Nach diesem Rezept hatten gleich mehrere Leser gefragt. Ist etwas trickreich anzufertigen, sieht aber spektakulär aus! Tipp dazu von Leser Günter: "Wenn du die Zwiebel eingeschnitten hast, dann gebe sie in eine Schüssel und gib kochendes Wasser darüber. Lasse das Ganze so 3 bis 5 Minuten stehen, dann gib die Zwiebel in Eiswasser und das Teil ist geöffnet wie eine Blüte. Abtropfen lassen und panieren - ich mache das immer in einer Einkaufstüte, klappt wunderbar." Danke für das Foto, Günter!
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3 Kommentare

  1. Gerd Kaller sagt:

    Hallo,

    als Koch finde ich dieses „Gericht“ sehr interessant!

    Bin gespannt darauf, bezweifele aber, das es SO schmecken wird, wie in den Staaten, da man ja das
    Teig-Rezept & das Original „Backgerät“ ja nicht hat!!!

    Kulinarische Sonntag-Vormittag-Grüße

    Gerd Kaller

  2. hayarsalane sagt:

    Klingt interessant, aber mit Foto könnte man sich besser vorstellen, wie es am Ende aussehen soll.

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