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Wo bekomme ich Butterscotch Chips?

Butterscotch Chips von American Heritage Living

Da gibt es ein Kuchenrezept, welches ich unbedingt nachbacken möchte. Das Rezept verlangt nach Butterscotch Chips. Diese kann ich jedoch in den Onlineshops der üblichen Verdächtigen nicht entdecken.Kann mir jemand ein Substitut empfehlen? Liebe Grüße, Rolf

Was sind Butterscotch Chips & wo kann man die kaufen?

Meine Antwort: Butterscotch Chips sind kleine, backstabile Tröpfchen, die intensiv nach Karamell und Vanille schmecken. Von der Textur ähneln sie Schokolade – enthalten aber keine, sondern werden aus Zucker, Milch, Fett und Aromastoffen hergestellt. Butterscotch Chips braucht man zum Beispiel für die herrlichen Brown Butter Butterscotch Cookies (Rezept habe ich hier für euch), backt sie in Kuchenteige ein oder löst sie in Frostings auf.  Man kann Butterscotch Chips NICHT durch Schokolade ersetzen, dann schon eher durch gehackte Weichtoffee-Bonbons (muhmuhs). Grundsätzlich steht in den USA „Butterscotch“ für eine Geschmacksnote aus braunem Zucker und Butter und wird auch daraus hergestellt (siehe Bon Appetit). Problem beim Nachmachen: Der braune Zucker in den USA ist ganz anders als der, den man hier kauft!


Was die Bezugsquellen angeht: Als diese Frage erstmals gestellt wurde, waren die Bezugsquellen für Butterscotch Chips noch dünn gesät. Inzwischen wirft eine einfache Google-Suche zahlreiche Online-Shops aus, die diese Morsels führen. Ich bestelle üblicherweise  bei American Heritage, weil ich 1) inhabergeführte Geschäfte bevorzuge, wo der Besitzer eine Leidenschaft für seine Produkte hegt, und 2) es dort die fantastischen Chips von Guittard aus San Francisco gibt.

USA-Rezept für Cookies mit Butterscotch Chips

Was die hohen Preise angeht: Ihr müsst euch wirklich vergegenwärtigen, wie unendlich aufwändig der Import von Lebensmitteln aus den USA ist. Die Transportkosten per Container über den Ozean sind da noch das geringste. Für Food-Items müssen Papiere, Bescheinigungen, manchmal sogar Unbedenklichkeitsgutachten beigebracht werden und eine Umetikettierung stattfinden. So werden aus dem 2-Dollar-Artikel schnell 10 Euro – ohne, dass sich jemand eine goldene Nase verdient hat.

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6 Kommentare

  • Antworten
    Angelika Gamble-Weiß
    31. Mai 2021 um 13:59

    Ich bekomme viele US-Süßigkeiten und Zutaten über https://www.us-sweets.de/Hersheys-Baking-Pieces-Butterscotch-311g

    • Antworten
      gfra-admin
      31. Mai 2021 um 14:28

      Danke für den Tipp!

  • Antworten
    Outlaw
    2. Dezember 2013 um 14:08

    Na – die Dinger kenne ich doch noch aus meiner Kindheit.
    Vielen Dank für den Hinweis!

  • Antworten
    rosé
    2. Dezember 2013 um 12:20

    Wo wohnst du denn?

    In Kaiserslautern gibt es einen Laden für amerikanische Lebensmittel. Dort gibt es sie gelegentlich.

    Ich nehem die MuhKuh Bonbons als Ersatz, auch wenn es kein vollständiger Ersatz ist.

    Amazon hat sie gelegentlich auch im Sortiment, ansonsten hie vor Ort: http://www.british-american-food.de/ Wobei der Preis Wucher ist. Die Dinger sind schon in den USA nicht preiswert, aber trotzdem ist der Aufschlag imho nicht gerechtfertigt.

    Ansonsten lasse ich meinen Lebensgefährten immer welche importieren. 😀

  • Antworten
    Susu
    28. November 2013 um 10:10

    Hallo Rolf,

    ich nehme anstelle der Butterscotch Chips Nestle-Caramac-mit-Caramel, schmeckt ganz ähnlich!

    Beste Grüße
    Susu

    • Antworten
      Melli
      4. Juni 2021 um 11:05

      Von Werthers gibts auch die Caramelts, versuchs doch mal damit.

    Kommentieren

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