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#7tage7blogs: Nadine von „Dipi-t-serenity“

Flatbread

Nadine startet bald in die Südstaaten

Liebt USA, Shopping und BBQ, hasst Bügeln: Könnte 1:1 von mir sein, steht aber auf der „Über mich“-Seite von Nadines Blog dipi-t-seren(ity). Den Namen habe ich bis jetzt nicht verstanden (helf mir mal bitte auf die Sprünge, Nadine!), aber der Blog lässt keine Wünsche offen: Amerikanisch-üppiges Gebäck und Süssspeisen, käsefäden-ziehende Aufläufe, tolle Reiseberichte  und Buchbesprechungen. Unbedingte Surf-Empfehlung und ein ganz liebes „Danke“, Nadine!

Wenn man an Blogs, gutes Essen und USA denkt, kommt man als Erstes auf USA kulinarisch. Geht es euch nicht auch so? Ich fand den Blog von Gabi schon immer großartig und als ich dann erfahren habe, dass ich sie persönlich, auf dem Foodblogger-Camp in Berlin im letzten Jahr kennenlernen darf, fand ich das ganz wunderbar. Was soll ich euch erzählen? Sie ist unheimlich nett, echt und bodenständig, einfach herzig und ich bin froh, dass ich sie treffen durfte. Dazu kommt unsere große Leidenschaft für die USA , dann noch das Essen, das Bloggen… es lassen sich sicher noch einige Dinge finden die wir gemeinsam haben. Ich habe mich tierisch gefreut, als Gabi mich gefragt hat, ob ich bei ihr auf dem Blog im Zuge der Aktion 7 Tage – 7 Blogs zu Gast sein möchte.

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Es war gar nicht so einfach, denn bei Gabi findet ihr schon fast alles Leckere was die Staaten so zu bieten haben. Ich habe mich ins Zeug gelegt und mich für das Barbecue Chicken Flatbread entschieden. 😉 Ein Gericht, das ich eher den Südstaaten zuordnen würde, was ganz gut passt, den in knapp 50 Tagen werde ich dort sein. Wir werden zum CMA Country Music Festival für eine Woche in Nashville sein, denn jeder der schon einmal einen Roadtrip in den Staaten gemacht hat, ist sicher mal über den einen oder anderen Country Radio Sender gestolpert.

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Spanish-Moss-behangene Bäume auf einem Friedhof in den Swamps Georgias

Was gibt es großartigeres als über die Highways der USA zu cruisen mit ein bisschen Country Musik im Radio? Nach Nashville geht es für uns weiter nach Memphis, Baton Rouge, New Orleans, Pensacola, Panama Beach, Savannah und zurück nach Atlanta. Wir durchqueren 6 Staaten und bis auf Savannah, wo ich vor 12 Jahren einmal war, ist es für mich auch das erste Mal. Ich bin mit einer Freundin unterwegs, die sehr auf ‚Haunted Houses‘ steht, was es ja in den Südstaaten zur Genüge gibt. Wenn ich also ein ‚Haunted House‘ überlebe (ich bin etwas schreckhaft), dann freue ich mich auf die Plantagen dort, Destillerien und das leckere Soulfood. Ich stell mir vor, dass aus allen möglichen Ecken Musik dringt, es überall nach BBQ riecht und natürlich die prächtigen Bäume mit ihrem Schleier aus „Spanish Moss“. Mit den Bildern im Kopf lasst ihr euch am besten nun mein BBQ-Chicken Flatbread schmecken!

Flatbread

Barbecue Chicken Flatbread

Für den Teig:
400 g Mehl
250 ml Wasser, lauwarm
1 Prise Zucker
1/2 Würfel Hefe
1 TL Salz
1 EL Olivenöl

Für die BBQ-Soße:
2 EL Distelöl
1 Zwiebel, gewürfelt
3 Knoblauchzehen
1/2 TL Pfeffer
1 1/4 Chili Flocken/Pulver
1 TL Salz
2 kleine Dosen, Tomaten geschält
100 ml Wasser
50 g braunen Zucker
50 g Ketchup
2 EL Apfelessig

Für das BBQ-Chicken Flatbread:
250 ml BBQ-Sauce
400 g Hähnchenschenkel (ohne Knochen)
6 Streifen Bacon
120 g Chilli-Käse, scharf, gerieben
120 g Gouda, gerieben
1-2 kleine rote Zwiebeln
etwas Petersilie

Die BBQ-Sauce muss vorbereitet werden, solltet ihr keine aus dem Supermarkt verwenden wollen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Knoblauch in die Pfanne pressen, die Zwiebeln dazu und mit Salz und Pfeffer andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Chilli-Flocken dazu geben, weiter anbraten und mit den Tomaten ablöschen. Wasser, Zucker und den Ketchup dazu geben, alles gut verrühren und für 1 – 1,5 Stunden köcheln lassen. Vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und pürieren. Den Essig dazu geben, etwas nachwürzen wenn nötig und komplett abkühlen lassen.

Wenn ihr den Hefeteig selbst machen möchtet, die Hefe in das lauwarme Wasser bröseln und auflösen. Die restlichen Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit der Hefe-Masse gut verkneten. Ruhig ein paar Minuten kneten lassen oder mit der Hand kneten. Den Teig nun abgedeckt für circa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Zwischenzeitlich den Bacon in einer Pfanne anbraten. Wenn er knusprig ist, vom Herd nehmen und auf einem Küchenpapier abkühlen lassen. Das Hähnchen würzen und in derselben Pfanne langsam von beiden Seiten mit ein wenig Öl anbraten, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und auseinander zupfen wie auch beim Pulled-Pork. Das ist die schnellere Variante, man kann das Hähnchen natürlich auch im Slow Cooker* zubereiten. Das Hähnchen in einer Schüssel mit etwas BBQ-Sauce vermengen, den abgekühlten Bacon in Stücke schneiden.

Den Ofen auf circa 225 °C Grad vorheizen. Den Teig nach dem Gehen in 3 Hälften teilen und dünn ausrollen. In eine ovale oder jede andere Form bringen, auf einem Backblech mit Backpapier platzieren oder auf ein Pizzabackblech legen. Den Teig für circa 4 Minuten vorbacken. Aus dem Ofen nehmen, den Fladen mit BBQ-Sauce bestreichen, ein Drittel des gezupften Hähnchens gleichmäßig darauf verteilen. Jeweils ein Drittel der restlichen Zutaten, die Käsesorten, den Bacon und die Zwiebeln darauf verteilen und für weitere 8-10 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen ist. Achtung im Auge behalten damit es nicht schwarz wird. Noch 2 x wiederholen, etwas Petersilie darauf verteilen und genießen.

Fremdgehen, äh, Fremdschreiben & Fremdlesen! Die Aktion #7tage7blogs (tolle, Idee, Sonja!) ist eine Gastbloggerwoche, in denen Foodblogs an jedem Tag eine(n) KollegIn vorstellen. Bei mir sind das – selbstredend – Fellow-US-Fans mit den entsprechenden Rezepten. Enjoy!

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2 Kommentare

  • Antworten
    #7tage7blogs bei USA kulinarisch und die Bedeutung von dipi..t.seren(ity) – foodsister in travel mode
    17. Oktober 2017 um 23:03

    […] ihr es schon entdeckt? Bei Gabi auf dem Blog – USA-Kulinarisch gibt es aktuell einen 7 Tage – 7 Blogs Event. Täglich hat Sie einen anderen Blogger bei sich […]

  • Antworten
    Susan
    14. April 2016 um 16:12

    Hallo Nadine,

    super! Richtig schoen. Ich nehme Mozzarella oder auch Provolone Kaese on top, und dann meine Bull’s Eye BBQ Sauce (natuerlich selbstgemacht, versteht sich, grins). Werde abe auch einmal diese BBQ ausprobieren!
    Gruessle aus Pittsburgh, PA und happy cooking! Susan

  • Kommentieren

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