Brotrezepte/ Neuengland

Vermont Maple Oatmeal Bread (Haferbrot)

Einfaches Rezept für Vermont Oatmeal Bread

Dieses Vermont Maple Oatmeal Bread mit Haferflocken, Vollkornmehl und Ahornsirup ist mild und hat eine schöne Kruste. Es eignet sich hervorragend für Sandwiches und zum Toasten. Am besten schmeckt es natürlich frisch!

Grobe Körnerbrote, wohlmöglich auch noch mit Sauerteig gebacken, kommen in unserer Familie gar nicht gut an. Solche feineren Exemplare wie dieses hier, bei denen “gute” Bestandteile quasi sorgsam versteckt werden, dagegen wohl. Das Vermont Maple Oatmeal Bread hat eine feine Krume, schmeckt aber herzhafter als “normales” Weißbrot, weil es auch Vollkornmehl und Haferflocken enthält. Die werden zunächst in kochendes Wasser eingelegt  – dieses Quellstück sorgt für eine bessere Frischhaltung. Den Ahornsirup schmeckt man nicht durch, er ist halt typisch für die Region. Möchtet ihr nicht extra welchen einkaufen, nehmt gerne auch Honig oder braunen Zucker.


Statt zwei kleiner Brote in 20er Kastenformen könnt ihr natürlich auch ein großes Haferflockenbrot in einer 30cm-Kastenform backen. Ich mag die kleineren aber lieber, weil ich in unserem kleinen Haushalt eins zum Sofortessen vorsehe und das andere gleich in Scheiben einfriere. Die eignen sich hervorragend zum Toasten und als Unterlage für Sandwiches:  31 Sandwich-Varianten habe ich auf dem Blog!

Einfaches Rezept für Haferflockenbrot aus Vermont

Vermont Oatmeal Bread – mit Ahornsirup!

Vermont im Nordosten der USA ist einer der Bundesstaaten, der noch auf meiner Bucket List steht – bevorzugt im Herbst, wenn sich die Blätter der Ahornbäume in leuchtende Rottöne verfärben. Doch nicht nur die Natur, sondern auch ein ganz besonderes Produkt macht Vermont berühmt:  Ahornsirup. Der Staat ist der größte Produzent von Ahornsirup in den USA und das traditionelle Handwerk der Sirupgewinnung ist tief in der lokalen Kultur verwurzelt.

Die Erzeugung von Ahornsirup beginnt im späten Winter oder frühen Frühling, wenn die Nächte noch kalt sind und die Tage langsam wärmer werden. In dieser Zeit steigt der Saft in den Ahornbäumen auf und kann durch Anbohren der Rinde gewonnen werden. Traditionell wird der Saft in Eimern gesammelt, heute kommen oft moderne Schlauchsysteme zum Einsatz. Der gesammelte Saft, der nur etwa zwei Prozent Zucker enthält, wird dann in speziellen Hütten, „Sugar Shacks“, eingekocht. Durch das Verdampfen des Wassers entsteht der süße bernsteinfarbene Sirup, der in verschiedenen Gradationen – von hell und mild bis dunkel und kräftig – angeboten wird. Die helleren Sorten A und B (Golden und Amber) sind dabei am vielseitigsten und beliebtesten.

Ahornsirup aus Vermont

Ahornsirup aus Vermont ist nicht nur ein beliebtes Frühstücksprodukt, sondern auch ein Symbol für Nachhaltigkeit und handwerkliche Tradition. Viele Produzenten legen Wert auf umweltfreundliche Methoden und bewirtschaften ihre Wälder so, dass die Bäume über Generationen hinweg Saft liefern können. Der Sirup wird nicht nur lokal, sondern weltweit geschätzt und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Staat.

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Vermont Maple Oatmeal Bread (Haferflockenbrot)

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Brot American
Von gfra Serves: 2 kl. Brote

Dieses einfache Hefebrot mit Haferflocken, Vollkornmehl und Ahornsirup ist mild und hat eine schöne Kruste. Es eignet sich hervorragend für Sandwiches und zum Toasten. Am besten schmeckt es natürlich frisch!

Zutaten

  • 100 g kernige Haferflocken
  • 50 ml Ahornsirup (oder 40 g Zucker)
  • 60 g Butter
  • 12 g Salz
  • 450 ml kochendes Wasser
  • 200 g Vollkorn-Weizenmehl
  • 440 g Weizenmehl (Typ 405 oder 550)
  • 1 Tütchen Trockenhefe (7 g)
  • Zum Bestreuen:
  • 25 g Haferflocken

Zubereitung

1

Haferflocken, Ahornsirup, Butter und Salz in eine ausreichend große Schüssel geben, mit dem kochenden Wasser übergießen und umrühren. Zugedeckt stehen lassen, bis die Mischung höchstens (!) lauwarm ist.

2

Vollkornmehl, Weizenmehl und Hefe hinzugeben und mit der Küchenmaschine oder dem Mixer etwa zehn Minuten lang gründlich zu einem glatten Teig kneten, teelöffelweise weiteres Wasser hinzugeben, wenn der Teig zu trocken erscheint. Teig in einer geölten Schüssel etwa eine Stunde gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

3

Zwei kleine Kastenformen ausfetten, Teig in zwei Portionen teilen, zu Zylindern formen, diese jeweils durch Haferflocken rollen. In die Kastenformen setzen und weitere ein bis zwei Stunden gehen lassen, bis der Teig sichtbar hoch gestiegen ist.

4

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Brote mit Wasser besprühen und auf der 2. Schiene von unten etwa 30 bis 40 Minuten backen. Etwa fünf Minuten in der Form erkalten lassen, dann heraus stürzen und auf Gitter setzen.

Notizen

Statt zwei kleiner Brote in 20er Kastenformen könnt ihr natürlich auch ein großes in einer 25er- (wird sehr hoch) oder 30cm-Kastenform backen.

Rezept für Haferbrot
Anno 2007:  so lange backe ich dieses Brot schon!

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3 Kommentare

  • Antworten
    Juliane-Charlotte
    5. Juni 2026 um 8:54

    Liebe Gabriele,
    vorneweg: Ich liebe Deinen Block und bin auch von Deinen Büchern begeistert. Nun hast Du dieses Buch in Deinem Newsletter gepostet und ich möchte es ausprobieren. Meinst Du funktioniert das Rezept auch mit Dinkel-Mehl/-Vollkornmehl? Wenn es geht vermeide ich, mit Weizenmehl zu backen.
    Herzliche Grüße

    • Antworten
      gfra-admin
      5. Juni 2026 um 9:00

      Freut mich, dass dir der Blog gefällt 🙂 Ich habe allerdings keine Erfahrung mit Dinkel und habe es nur so gebacken, wie es da steht. Ich meine, mal gelesen zu haben, dass Dinkel trockener wird und nicht so lange geknetet werden soll. Siehe hier: https://www.crumbs-crust.de/grundrezepte/mehle-austauschen

  • Antworten
    Osteria
    20. November 2007 um 12:47

    Ich fand es etwas “kuchig” in der Konsistenz, nicht so wirklich wie ein Brot, außerdem wurde es bei mir ein bisschen trocken. Muss es vielleicht nochmal probieren, hatte außer dem VK Mehl auch noch Weizenmehl Typ 1050 verwendet, nächstes Mal eher 550 oder 405 nehmen.

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