Brotrezepte/ Hamburger

Hamburger Buns (Hamburger-Brötchen)

Dieses Rezept ist etwas für Fortgeschrittene: Hamburger Buns selbst zu backen, ist aufwändig und erfordert etwas Brotback-Wissen. Dafür werden Sie mit gutem Geschmack belohnt und ersparen sich Zusatzstoffe. Auf diesem Blog gibt es aber auch einfachere Rezepte für Burger Brötchen, zum Beispiel mit Übernachtgare, mit Süßkartofffeln oder mit Ananas im Teig: siehe hier.

Hamburger Buns (Hamburger-Brötchen)

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Ein Bun-Rezept eher für Fortgeschrittene mit Weizenstärke und Backmalz.

Zutaten

  • 540 ml Wasser, handwarm
  • 35 g Trockenhefe oder 60 g frisch
  • 950 g Mehl, Typ 550
  • 50 g Weizenstärke
  • 70 g Zucker
  • 70 ml Vollei
  • 20 g Salz
  • 50 g Milchpulver
  • 70 g Butter
  • 40 g Backmalz

Zubereitung

1

Direkte Teigmethode: Alle Zutaten (bis auf Butter und Salz) 3 Minuten im Spiralkneter bei erster Geschwindigkeit, 10 Minuten bei zweiter Geschwindigkeit kneten, Butter und Salz während der letzten 4 Minuten dazu. Teig auf doppelte Höhe aufgehen lassen, zusammenschlagen. In Rollen formen und mit dem Teigmesser Teiglinge von 80 Gramm abstechen. Abgedeckt fuer 10 Minuten ruhen lassen, mit wenig Mehl runden und auspressen.

2

Wieder eine gute halbe Stunde gehen lassen. Nach 3/4 Gare mit Eiwasch (Ei & Milch je zur Hälfte) sanft bestreichen und mit Sesamkoernern bestreuen. Vorsicht beim Einschieben in den Ofen, sonst werden die so flach wie Twiggy! Backen mit wenig Dampf bei moderater Hitze, ca. 190 C, es sollte nicht mehr als 25 Minuten brauchen.

3

Tipps von Chef Hartmut: Anstatt Backmalz gehen auch die blau-weissen Malzbonbons. Die lässt man halt in etwas warmem Wasser vom Rezept auflösen 😉

4

Das Anschuettwasser richtet sich nach der Aussentemperatur - nicht mehr als 30 C oder weniger. Zu warme Temperatur bei der Gärung gibt einen wilden Hefegeschmack. Wer kein Milchpulver hat, nimmt 60% halbfette Milch und 40% Wasser anstatt Wasser, insgesamt ca. 600 ml. Die Milch muss aufgekocht sein, pasteurisiert ist nicht genug.

Notizen

Das ist ein Rezept von Hartmut W. Kuntze, veröffentlicht in Petras Brotkasten - eine Fundgrube für Brotrezepte, allesamt ausprobiert und bebildert. Auch das Bild der Hamburger Buns stammt von Petra, dankeschön!

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11 Kommentare

  • Antworten
    Petra Ringlhofer-Schnurrer
    1. September 2016 um 16:50

    Hallo, kann man das Mehl auch gänzlich oder Teilweise durch Vollkornmehl bzw. Dinkelmehl ersetzen? Und wie wichtig ist die Weizenstärke wirklich? Bei uns finde ich keine und bestellen möchte ich auch nicht extra. Vorallem da dieses Rezept das einzige ist welches Weizenstärke verlangt.

    Danke schon mal

    LG Petra

    • Antworten
      gfra-admin
      6. September 2016 um 9:43

      Hallo, Petra – versuch doch diese hier ohne Weizenstärke: https://www.usa-kulinarisch.de/rezept/easy-hamburger-buns-einfache-hamburgerbroetchen/ Aber wie man Mehle ersetzen kann, weiß ich auch nicht, denn ich mache das nicht.

      • Antworten
        Petra Ringlhofer-Schnurrer
        6. September 2016 um 18:30

        Hallo, das nenn ich mal eine Nicht-Antwort. Hab inzwischen meinen Bäcker ums Eck gefragt und der meinte, dass die Stärke dafür ist damit das Backstück lockerer wird und man durchaus Maisstärke anstatt der Weizenstärke nehmen kann da diese so gut wie dieselben Eigenschaften haben. Und was das Mehl angeht kann man Dinkelmehl 1zu1 tauschen. Vollkornmehl sollte man allerdings nur zu einem Teil ersetzen.

        LG Petra

        • Antworten
          gfra-admin
          6. September 2016 um 18:36

          Hallo, Petra – ich bin eben KEIN Bäcker und daher weiß ich nicht, wie sich Rezepte verhalten, wenn man etwas austauscht – nicht mehr und nicht weniger war meine Antwort. Ich habe das nur so gebacken, wie es im Rezept steht – dass du einen Fachmann gefragt hast, war sicherlich der richtige Weg.

  • Antworten
    Stefanie
    26. November 2015 um 8:52

    Nach einem erfüllten Traumurlaub hatten wir zu einem amerikanischen Abend eingeladen und da unbedingt Burger auf die Tafel sollten, habe ich mir die Arbeit mit diesen Buns gemacht. Also die Weizenstärke bei Amazon bestellt, woanders bekam ich sie nicht und ab an die Arbeit. Wer es gewohnt ist mit Hefe zu arbeiten, für den ist das Rezept kein Problem und es lohnt sich, die Buns sind einfach FANTASTISCH. Danke für dieses tolle Rezept.

  • Antworten
    Batschpeng
    24. August 2015 um 22:23

    Hallo!

    Ich denke mal das Backmalz soll inaktives sein, sonst wäre es ja auch nicht mit Gutzjers zu substituieren und soll vermutlich für die Farbe und den Malzgeschmack sein? 🙂

    BEste Grüße!

    • Antworten
      ute boeme
      13. Oktober 2015 um 15:22

      hallo batschpeng! ich freue mich sehr, wenn du mir schreibst auf welchem eigenen blog du zu finden bist. <3 -lichen dank und liebe grüße aus nrw ute

  • Antworten
    Dagmar
    11. März 2013 um 6:44

    Feines Rezept, funktioniert auch ganz ohne Malz sehr gut. Die Gehzeiten waren allerdings bei mir deutlich länger als angegeben.

  • Antworten
    ahooge
    30. Dezember 2010 um 21:40

    Naja, 70g Zucker, 70g Butter… ob das so gesund ist. Aber ein Burger will nicht gesund sein. Er will schmecken 😉

    • Antworten
      Sarah
      4. Mai 2013 um 16:33

      Naja, wenn man Weizenvollkornmehl nimmt (ich vermisse nämlich die whole wheat buns, die man in den USA bekommt), dann wird es 1. deutlich gesündern und 2. sind 70 g Zucker und Butter auf fast ein kg Mehl ja wirklich nicht tragisch…

  • Antworten
    Osteria
    20. November 2007 um 9:51

    Und es ist halt doch möglich, dass man alles selber und BESSER macht! So wird auch der Hamburger zum gesunden Essen!

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