Info: Büffel & Bisonfleisch

BisonDie mächtigen, zottigen Bisons bevölkerten einst zu Millionen die amerikanische Prärie. Sie boten den Indianern Fleisch als Nahrung, Leder für Kleidung und Zelte, Sehnen als Zwirn, Knochen als Nadeln, Hörner als Trinkgefäß. Doch mit der Ankunft der weißen Jäger, die es vor allem auf die Felle abgesehen hatten, setzte das große Schlachten ein. Erst um 1850, als nur noch ein paar tausend Tiere übrig waren, begann vorsichtiges Umdenken und verhinderten erste, private Schutzmaßnahmen die vollständige Ausrottung. Heute ziehen wieder rund 400 000 Bisons über das Land, sei es auf privaten Gebieten, sei es in öffentlichen Reservaten.

Das Fleisch der Bisons wird in den USA hoch geschätzt und Deutsche, die es probiert haben (ich gehöre leider nicht dazu) sind begeistert: Mager, sehr zart, dunkler als Rind, aber kein Wildgeschmack. Bisonfleisch hat 85 Prozent weniger Fett als Rindfleisch, 25 Prozent mehr Eiweiß und Vitamin B1 und muss kürzer und schonender gegart werden. Die Bisons werden nicht mit Medikamenten oder Hormonen behandelt, das Fleisch ist daher unbelastet.

In Deutschland ist „Buffalo“ nur bei einigen Spezialshops und Züchtern erhältlich. Weil ich immer wieder Anfragen nach Bezugsquellen und Rezepten für Bison bekomme, habe ich nun eine Extra-Seite zu diesem Thema erstellt. Danke an die Firma Gareis, dass ich diese Rezepte hier verwenden darf!

Links zum Thema
Gareis Spezialitäten liefert Bisonfleisch und andere kanadische Produkte wie Lachs, Ahornsirup und Wildreis
Buffalo Bill – der berühmt-berüchtigte Büffeljäger
Buffalo Ranch – Zuchtbetrieb und Fleischvermarktung in Sachsen
Warmetal Bisons – Impressionen einer Bisonherde in Deutschland
Bald Eagle Line Dancers – Tanzarchiv für Countryfreunde und auch ein gutes „Cooking“-Kapitel!

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