Kulinarischer Adventskalender: Triple Chocolate Cookies als Backmischung

von gfra-admin | veröffentlicht am 04. 12. 2018

Was gehört bei euch zu Weihnachten unbedingt dazu? Festessen? Weihnachtsbaum? Geschenke? Bei mir ist es der kulinarische Adventskalender im Kochtopf! Nee, Scherz beiseite - natürlich Festessen, Weihnachtsbaum und Geschenke, aber auch die alljährliche Dezemberaktion von Zorra. Die findet jetzt schon zum 14. Mal statt und seit 2004 gibt sich dort alles, was Rang und Namen in der Foodbloggerwelt hat, die virtuelle Klinke in die Hand. Die Blogger bestücken die Türchen mit köstlichen Rezepten und Zorra organisiert das Drumherum - unter anderem drei Gewinnspiele mit tollen kulinarischen Preisen. Es lohnt sich also für euch, jeden Tag dort vorbei zu schauen! Backmischung Chocolate Chip Cookies zum Selbermachen Und was liefere ich nun für diese illustre Veranstaltung, bei der ich dabei sein darf? Wie wäre es mit einer Backmischung für DAS Chocolate Chip Cookies-Rezept? Ich backe diese klassischten aller klassischen USA-Kekse (ungelogen) seit mehr als drei Jahrzehnten und habe als Basis ursprünglich ein Rezept aus einer Better Homes and Gardens-Zeitschrift benutzt. Aber inzwischen - so finde ich - ist es meins, nachdem ich es ganz oft angepasst, umgebaut, verfeinert habe. So oft, dass ich das Rezept längst auswendig kann und einen How-To-Guide für perfekte Cookies dazu geschrieben habe. Die CCC sind seit dem allerersten Tag (ähem, irgendwann 1998) auf dieser Seite und wurden seit 2007 (damals habe ich den Zähler eingeführt) etwa 825 000mal abgerufen. Cookies  Chocolate Chip Cookies Chocolate Chip Cookies Wie man sieht, hat sich nicht nur das Rezept, sondern auch meine Fotokunst in den Jahren verbessert ;-) Es wird also Zeit, das Rezept sozusagen in eine neue Dimension zu überführen - ich habe eine Backmischung daraus gemacht. So könnt ihr es auch gut zu Weihnachten verschenken - zum Beispiel an studierende Kinder mit minimalster Küchenaustattung oder andere Backhonks im Bekanntenkreis (nein, natürlich habe ich da keine konkreten Personen vor meinem geistigen Auge). Enjoy! Cookiemix und fertige Kekse

Triple Chocolate Cookies (Backmischung)

ergibt zwei Gläser für je 12 Cookies Zum Dekorieren:  Zubereitung Die Gläser bereit stellen - am besten eignen sich welche mit 750 bis 800 ml Inhalt, sie werden schön voll. Aber auch die verbreiteten Liter-Einmachgläser funktionieren. In eine Schüssel Mehl mit Backpulver und Natron sieben, in einer weiteren Zucker, Zimt, Salz und Vanillezucker vermischen. Zunächst durch einen Trichter in jedes Glas die Hälfte des Mehls abfüllen, obenauf jeweils die Hälfte der Zuckermischung geben. Die Schokoladensorten grob hacken und ebenfalls auf die Gläser verteilen. Mit dem Glasdeckel verschließen, mit Tesa oder Klammern sichern, damit auch bei versehentlichem Umkippen nichts passiert. Die Anleitung mit einem schönen Band am Glas anbringen. Cookie-Backmischung in drei Varianten Natürlich lässt sich das Rezept bestens abwandeln: Als Topping für die Kekse eignen sich auch Mini-M&M, Nüsse, Trockenfrüchte. Ich mag vor allem die Kombination Walnuss / Mini-Marshmallows (100 g / 50 g) und Cranberries / weiße Schokolade (150 g / 100 g). Wenn ihr Nüsse verwendet, solltet ihr die Empfänger unbedingt darauf hinweisen, dass die Backmischung höchstens vier Wochen gelagert werden soll - es wäre doch schade, wenn es am Ende ranzig schmeckt. Geschenkanhänger für die Backmischung Wie die Backmischung zubereitet wird, müsst ihr den Beschenkten natürlich auch noch sagen. Ich habe dafür ein PDF zum Ausdrucken vorbereitet, das ihr hier kostenlos herunterladen könnt. Am schönsten sieht es aus, wenn ihr farbiges Papier oder Karton verwendet. Dann die Geschenkanhänger einfach nur ausschneiden, mit einer netten Kordel am Glas befestigen und schon ist das Geschenk fertig! Teigkugeln auf dem Blech Fertige Chocolate Chip Cookies Das Backen ist übrigens so einfach, dass es auch Kinder schaffen. Wichtig ist nur, dass die Kühlzeit eingehalten wird und die Teigkugeln (platt drücken ist nicht notwendig) mit reichlich Abstand aufs Blech gesetzt werden. Sie laufen nämlich wirklich breit. Dass die Kekse nach dem Ende der Backzeit in der Mitte noch etwas teigig erscheinen, hat seine Richtigkeit - nur so werden sie außen knusprig und bleiben innen schön "chewy".
ausgedruckt von www.usa-kulinarisch.de / © Gabriele Frankemölle