Wie ich mein Popcorn-Trauma überwand… (Werbung)


Popcorn selbst gemacht

Hattet Ihr auch schon einmal ein kulinarisches Horrorerlebnis? Zu meinen Küchen-Traumata gehört Popcorn – ja, harmloses Popcorn. Das überhaupt nicht mehr harmlos ist, wenn  man zu viele Maiskörner in zu viel heißes Öl schüttet, das sich in einem viel zu kleinen Topf befindet. Glaubt mir, es tut WEH, wenn das Fett und die Popcorn-Brocken durch die Gegend fliegen, man quasi unter Beschuss gerät und dabei versucht, die zuschauenden Kinder der Kindergeburtstagsrunde abzuschirmen…

Seit diesem misslungenen Popcornversuch habe ich das Thema für mich abgehakt, obwohl ich Popcorn eigentlich gern esse und im Kino üblicherweise den Familieneimer bestelle. Aber selbst machen? Einen erneuten Versuch habe ich jetzt doch unternommen – denn Russell Hobbs hat mir als Testgerät die Fiesta Popcornmaschine zur Verfügung gestellt. Das ist ein simples Elektrogerät, einfach zu bedienen und mit 30 Euro auch recht günstig.

Wie funktioniert das Popcorn-Herstellen?

Kinderleicht – also diesmal tatsächlich kindergeburtstags-tauglich. Denn bei der Popcornmaschine sind weder heiße Oberflächen noch heißes Öl im Spiel. Stattdessen gibt man einfach einen Messlöffel Popcorn in den „Garraum“ der kunststoff-ummantelten Popcornmaschine, setzt den Deckel auf und stellt das Gerät an. Das hört sich an wie ein Fön, pustet heiße Luft zwischen die Körner und nach 20, 30 Sekunden fangen die Maiskörner an zu poppen. Durch den passend geformten Deckel fliegen die Körner gleich in die Schüssel und nicht in der Gegend herum. Den nächsten Messlöffel könnt ihr gleich nachlegen, so dass Ihr in ein paar Minuten eine wirklich große Schüssel voll habt.

Wie schmeckt das selbst gemachte Popcorn?

Naja, zunächst mal nach Mais, äh, also quasi nach nix. Das ist sozusagen die lowfat-Diätversion mit wenig Kalorien. Wenn Ihr den salzigen Original-USA-Popcorngeschmack möchtet, dann zerlasst ihr einfach einige Esslöffel Butter und träufelt sie über das Popcorn, das ihr auf einem Backblech ausgebreitet habt. Dann noch leicht salzen – fertig. Was auch gut passt: Bestreut das gebutterte Popcorn wahlweise mit Tacogewürz (Foto unten), Parmesan, Curry – beziehungsweise „garniert“ es mit Sriracha oder einer anderen scharfen Sauce.  Oder mischt das fertig gewürzte pikante Popcorn mit Erdnüssen, Salzbrezeln, zerbröselten Tortillachips, getrockneten Tomaten, knusprigen Speckstückchen. Hier findet Ihr zum Beispiel 27 Ideen für unterschiedliche Würzungen und hier meine Vorschläge.

Popcorn mit Gewürz

Süßes Popcorn – die Königsklasse

Ich persönlich finde allerdings süßes Popcorn leckerer als salziges. Die einfachste Version entsteht wieder mit flüssiger Butter und Puderzucker. Ihr könnt aber auch Vanillezucker, Zimt, Kokosflocken oder Nussbrösel aufstreuen. Mit Zimtzucker und getrockneten Apfelstückchen habt ihr Apple Pie Popcorn! Oder ihr rührt euch im Topf ein köstliches Salzkaramell-Topping wie ihr in meinem Rezept hier nachlesen könnt. Ein Klassiker sind auch Popcorn-Bälle, bei denen das Popcorn mit „Klebemittel“ wie Karamel oder Marshmallow Fluff zu Kugeln geformt werden.

Popcorn mit Salzkaramell

Hinweis: Russell Hobbs hat mir die Fiesta Popcornmaschine kostenlos zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Für das Schreiben dieses Beitrages erhielt ich außerdem ein Honorar. Auf den Inhalt des Artikels hat die Firma keinen Einfluss, dieser entspricht meiner eigenen Meinung.

(insgesamt 2.256 Besucher)

Diese Seite drucken

Vielleicht gefällt Ihnen auch...

1 Kommentar

  1. 9. Dezember 2017

    […] Meine Gerätevorstellung […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.