Good morning America – Frühstück im Hotel

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Irgendwie hatte ich mir das Dasein als Buchautorin (siehe hier) mal anders vorgestellt: Reich werden OHNE Arbeit 😉  Tscha, ich bin leider immer noch nicht Gabi Gates, stattdessen stecke ich mitten im Weihnachtsgeschäft, tüte tonnenweise Bücher ein, bringe parallel Langsam kocht besser neu heraus, trage es in diverse Kataloge ein, beantworte Kundenanfragen und, und, und… Für USA-K bleibt da aktuell wenig Zeit und erst recht nicht für Auszeiten. Aber als ob das Marriott München das geahnt hätte, flatterte mir eine Einladung ins Mail-Postfach: #goodmorningamerica Mottowoche im Hotel. Ob ich nicht einige Frühstückstipps hätte und kommen möchte? Und ob ich hatte und mochte!

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Im vorweihnachtlich geschmückten Hotel machte ich erst einmal ausgiebig Gebrauch vom Wellnessangebot. Sauna statt Stress 🙂 Am nächsten Morgen startete dann die Arbeit, die in dem Fall eigentlich auch aus Vergnügen bestand: Amerikanisch frühstücken! Marriott – als Hotelkette us-amerikanischer Herkunft und mit internationalen Gästen – bietet schon standardmäßig amerikanisches Frühstück, erläuterte uns Küchenchef Martin Gruß. Es gibt also zum Beispiel Bacon und Eggs, Omelettes, Pancakes, Waffeln. Im Rahmen von #goodmorningamerica kamen nun tageweise noch weitere Spezialitäten dazu: French Toast, Zimtwaffeln, Peanut Butter & Jelly Sandwiches, Hash Browns, Clubsandwiches. Inklusive „free refill“-Kaffee (us-typisch halt), Säften, Cereals, Brot, Gebäck, Käse, Lachs etc. sind dafür 26 Euro fällig – egal, ob man nun Hotelgast ist oder „von draußen“ kommt.  „Das ist auch ohne Reservierung jederzeit möglich!“

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Nach dem gemütlichen Frühstück bekamen Herzensköchin Karola, Steffen und Sabrina (feedmeupbeforeyougogo), Claudine (Country at Heart) und Sabine (mucbook) dann doch noch etwas zu tun: Wir brieten Omeletts. Richtige Omeletts. Denn das was wir bislang zuhause fabriziert hatten, war wohl eher geformtes Rührei, wie uns Frühstücksschef Bruno Fernandez augenzwinkernd aufzog. Erster Kardinalfehler: Zu lange Bratzeit, die zu gummiartiger Textur führt – „ein Omelette gart auf dem Teller immer noch ein bisschen weiter“. Zweiter Kardinalfehler: Falsche Pfanne (gutes NonStick ist ein Muss), zu wenig Bewegung in der Eiermasse. Drittes No-Go: Gemüse fürs Omelett schon beim Anbraten salzen, es zieht dann nur Wasser.

Und dann durften wir selbst ans Werk – und scheiterten grandios. Wo Bruno mit einem leichten Schwenk aus dem Handgelenk das Omelett zu einer lockeren Rolle formte („französisches Omelette“), gelang mir gerade mal ein unelegantes Klapp-Gebilde. Schmeckt aber auch 🙂

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Einfacher gestaltete sich da schon das Waffelbacken und vor allem das Waffel-Garnieren mit einer Riesenauswahl an Toppings: Unten zu sehen unsere typisch us-amerikanische Kombi von süß und salzig – Ahornsirup, Speck, Popocorn und geröstete Marshmallows. Klingt wild, schmeckte genial!

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Wie wir gefrühstückt haben und wie ihr im Marriott München frühstücken könntet, wisst ihr jetzt also. Wer noch mehr erfahren möchte zum amerikanischen Frühstück im allgemeinen, findet hier noch eine tolle  Infografik mit FunFacts dazu – ich habe einige Rezepttipps beigesteuert!

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Hinweis: Das Marriott München hatte mich und andere Foodblogger zu einem Brunch anlässlich der #goodmorningamerica Aktion eingeladen. Anreise- und Übernachtungskosten wurden übernommen. Mein Artikel ist jedoch keine bezahlte Auftragsarbeit, sondern rein freiwillig entstanden – und entspricht meiner ehrlichen Meinung 🙂

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3 Kommentare

  1. Doris sagt:

    Das ist ja ein toller München-Tipp, vielen Dank! Das wäre mal eine Alternative zum geliebten English breakfast im Victorian House. Wird gemerkt!

  1. 29. November 2016

    […] Marriott Hotel im Rahmen der Themenwoche #goodmorningamerica erstellt hat. Ach ja – ich durfte testessen und habe einige Rezepttipps […]

  2. 31. Januar 2017

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