Kochbuchklassiker zum Thema US-Küche


Es gibt viele hippe Kochbücher zu total trendigen Themen – und in einem Jahr kräht vermutlich kein Hahn mehr danach. Oder glaubt ihr, dass  Chia-Puddings oder grüne Smoothies eine lange Halbwertszeit haben? Ich nicht 😉 Und bevor ich meine Regale mit Kochbüchern zustelle, die ich  heute teuer bezahle und morgen total unchic finde, entscheide ich mich lieber für ein paar Klassiker mit bleibendem Lesewert. Das hier ist meine Auswahl zum Thema amerikanisches Kochen (fürs Backen verweise ich auf Cynthia Barcomi):

Martha Stewart Living Cookbook: The New Classics (engl.)

(Martha Stewart Magazine, Clarkson Potter, 24,99 EUR)

Das 700 Seiten dicke, gut ein Kilo schwere Standardwerk für USA-Fortgeschrittene, möchte ich mal sagen: Wenn Sie die klassischen Pies, Wraps, Sandwiches, Roasts, Desserts, Suppen und Kasserolen der USA-Küche gut genug kennen, dann bietet Ihnen dieses Buch neue und höchst interessante Variationen. Da werden Zutaten und Gewürze a la Fusion-Küche gemixt, wird leichter und weniger süß gekocht oder Gerichte in neue Form gebracht. Mit US-Maßeinheiten, aber ohne Fertigprodukte – lohnt sich! » Bei Amazon bestellen


Complete Guide to Country Cooking (engl.)

(Mary Beth Young, Reimann Publications, 26,90 EUR)

Was dieses „Country Cookbook“ von anderen unterscheidet (und es zu einem meiner Lieblingskochbücher macht) ist der konsequente Verzicht auf Fertigprodukte. So lassen sich wirklich alle Gerichte problemlos nachkochen – auch, weil sie gut bebildert und ordentlich beschrieben sind. Raffinierte Rezepte suchen Sie vergeblich – hier geht’s um Küchenklassiker, Fingerfood, Party-Gerichte und typisches Gebäck wie es in den amerikanischen Haushalten, nicht im „fancy restaurant“ gekocht wird. Nützlich für deutsche Leser: Die vielen Vorschläge für Ersatzprodukte und Variationen, die Gartabellen und Erklärungen zu Backformgrößen. » Bei Amazon bestellen


BHG New Cookbook (engl.)

(Better Homes & Gardens New Cookbooks; 21,63 EUR)

Seit 1930 *das* Standardwerk der amerikanischen Hausfrau: Was hierzulande Dr. Oetker ist, heisst jenseits des großen Teiches in der gerade überarbeiteten Ausgabe „Better Homes & Gardens New Cookbook“. Möchten Sie wirklich alle Grundrezepte der amerikanischen Küche nachschlagen – vom Ranch Dressing über Meatloaf und Bread Pudding bis zum Pieteig – dann führt an der Anschaffung dieses Softcover-Buches kein Weg vorbei. Es enthält 1200 Rezepte und Variationen, 450 Fotos und schnell überschaubare Symbole für Nährwert und Zubereitungszeit. Allerdings sind die Maßeinheiten natürlich us-amerikanisch, also cups, ounces etc. Umrechnen könnt Ihr natürlich bei USA-K! » Bei Amazon bestellen


Ben & Jerry’s Homemade Ice Cream Book (engl. & dt.)

( Ben Cohen, Jerry Greenfield, Nancy Stevens, 7,10 EUR)

Witziger Lesestoff und schön illustriertes Rezeptbuch in einem: Ben & Jerry erzählen die Geschichte ihrer ersten Eisdiele in Vermont und der berühmten Eissorten wie Cherry Garcia oder The Full Vermonty. Dazu gibt es mehr als 90 Original-Rezepte für Eis, Sorbet, Sundaes und Toppings. Die Eisrezepte erfordern allerdings eine Eiscrememaschine, nur im Tiefkühler bekommen Sie die Textur des Eises nicht so cremig-fest hin. Und sie erfordern eine gewisse Ignoranz gegenüber Kalorien- und Cholesterinwerten 🙂 » Bei Amazon bestellen


USA Kochbuch (dt.)

(Sheila Lukins. 9,95 EUR)

Ein schlichter Titel, schlichte Aufmachung (Softcover, keine Fotos, nur Illustrationen) – aber ausführlicher Inhalt und umfassende Infos: Das Buch der bekannten US-Kochbuchautorin Sheila Lukins gehört in das Regal eines jedes US-Kochfans, zumal es sehr preiswert ist. Der Band ist schon ganz schön alt, aber er liefert auf mehr als 450 Seiten viele Standard- und Grundrezepte, alle gut erklärt und mit netten Anekdoten angereichert. Leichter Schönheitsfehler sind die Maßeinheiten: Uneinheitlich umgerechnet, mal in Tassen, mal in Gramm. Außerdem werden gelegentlich Zutaten aufgeführt, die in Deutschland kaum zu besorgen sind – Corn Syrup zum Beispiel. » Bei Amazon bestellen

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2 Kommentare

  1. Ute sagt:

    Das USA-Kochbuch von Sheila Lukins habe ich auch schon sehr lange. Was mir in dieser Liste fehlt ist das Betty Crocker Kochbuch. Ich hatte es mir vor fast 40 Jahren aus den USA mitgebracht und habe jetzt erst wieder die Chocolate Chip Cookies daraus gebacken. Zwar kein typisches Weihnachtsgebäck, aber die schmecken einfach immer.
    Und mit dem Buch begann meine Kochbuch-Sammelwut 😉

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