Hintergrund: Die Küche der Indianer

GemüseWussten Sie, wie groß das kulinarische Erbe der Indianer ist? Kartoffeln, Tomaten, Mais, Bohnen Kürbis – sie alle wurden zuerst von den Indianern Nordamerikas angebaut. Jahrhunderte, ja Jahrtausende, bevor die ersten Europäer den amerikanischen Kontinent betraten, gab es dort hochzivilisierte Kulturen, die Landwirtschaft betrieben. Fast alle dieser Völker wurden später nahezu ausgerottet, als Spanier, Portugiesen, Engländer und Franzosen das Land beanspruchten. Dabei waren es in Nordamerika die Indianer, die die Siedler anfangs davor bewahrten, zu verhungern. Sie brachten den Europäern die typischen Pflanzen des Landes nahe – Mais, Bohnen und Kürbis.

Die Völker Amerikas domestizierten mehr Pflanzenarten als alle anderen Rassen der Erde, ist auf der Seite von Nativetech zu lesen. Darunter waren neben den bereits erwähnten Mais, Bohnen und Kürbis auch Kaffee, Preisselbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren, Erbsen, Tomaten, Trauben, Pflaumen und Äpfel.

Wildreis wurde von den Indianern der großen Seen angebaut, die Stämme Neuenglands gewannen aus Ahornbäumen den süßen Maple Sirup. Auch Kartoffeln stammen vom amerikanischen Kontinent – und diese Knolle hat später Generationen von Europäern vor dem Hungertod bewahrt.

Links zum Thema:
Lakota Oyate Information – Webseite auf deutsch
Karl May Kochbuch – zu Gast an fremden Feuern
Küchenschätze der Indios und Indianer – Fotos und viele Rezepte
USA, der ganze Westen – von Kanada bis Mexiko
The Cooking Post
Nativetech Food and Recipes

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