Hintergrund: Fleischkonsum in den USA

SteakDie USA gelten als Nation der Fleischliebhaber – schon seit Cowboytagen.
Und eine Nation der Fleischliebhaber sind sie nach wie vor: Jeder US-Bürger verzehrte 2004 fast 28 Kilo Rindfleisch, 21 Kilo Schweinefleisch und 26 Kilo Geflügel –mehr als sonstwo auf der Welt.

Gefragt vom Rind sind vor allem Kurzbratstücke. Schlachttiere werden extra so zerlegt, dass möglichst viele Steaks in großzügigen Zuschnitten entstehen. „Spitzenreiter“ ist das Porterhouse Steak mit Filet-, Knochen- und Roastbeef-Anteil und bis zu einem Kilo Gewicht!

Dabei waren nicht Rinder, sondern Schweine die ersten Haustiere, die in Nordamerika eingeführt wurden. Schweine suchten sich freilaufend in den Wäldern ihr Futter, Rinderherden brauchten dagegen ausgedehnte Graslandflächen. Die gab es im Westen natürlich im Überfluß, aber erst als Eisenbahnlinien das riesige Land erschlossen und Kühltransporte rollten, wurde die Vermarktung des Fleisches in großem Stil möglich.

Eine besondere Fleischspezialität der USA ist Bison – das Fleisch der mächtigen, zottigen Büffel. Es ist besonders mager und eiweißreich, sehr zart, dunkler als Rind und hat keinen Wildgeschmack. Bisonfleisch wird als Steak, Stew oder Buffalo Burger geschätzt – leider bekommt man es in Deutschland nur bei wenigen, speziellen Zuchtbetrieben.

Links zum Thema:
Garry*s Barbecue Pit – grilling and smoking
ABC of Barbecue
Karl May Kochbuch – zu Gast an fremden Feuern
Best Beef recipes
Allrecipes – BBQ to go Rezeptvorschläge
Rind, Lamm und Schwein: Einfach und schnell

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