Sandwich – belegte Brote auf US-Art

SandwichDie Übersetzung „belegtes Brot“ wird dem Sandwich nicht gerecht. Fleisch, Geflügel- oder Eiersalat, Gemüse und Salatblätter werden großzügig zwischen zwei Brotscheiben gepackt.

Das Brot ist dabei meist weiches, ungetoastetes Weißbrot – Sandwich Bread heisst es in den USA, wir kaufen es als Toastbrot. Wer mag, kann aber auch Vollkorntoast verwenden. Einige Sandwich-Spezialitäten wie das Reuben (Corned Beef, Schweizer Käse, Sauerkraut) oder Pastrami (Pökelfleisch) erfordern rustikaleres Roggenbrot.

Außer kalten Sandwiches (hier unsere Rezeptauswahl) kennt die amerikanische Küche auch warme, zum Beispiel French Dip (gekochtes Rindfleisch mit Bouillon-Dip), Philly Cheese Steak (geschabtes Rindfleisch mit geschmolzener Käsesoße), Meatball (Fleischklopse in Tomatensoße) oder die Po’Boys mit gebackenen Austern aus New Orleans. Die maulsperrigsten Vertreter der Sandwich-Art sind die bis zu 30 cm langen Heros – ein Held, wer diese Portion schafft und sich dabei nicht bekleckert!

Suppe und Sandwich ist übrigens ein typisches Mittagessen in den USA. Junk Food sollte man dazu nicht sagen – schließlich kann man nicht nur majonaisehaltige Aufstriche auf ungetoastete Weißbrotscheiben schichten, sondern auch Salatblätter, Tomaten, dünne Fleischscheiben auf Vollkornbrot- und damit ist man ja fast wieder beim Thema Health Food.

Links zum Thema:
History of sandwiches
Martha Stewart: Sandwiches to savor
Cook & Style. Sandwich & Toast: 100 Rezepte von Bruschetta bis Smorrebrod
Vegetarian sandwiches von RecipeZaar
Nancy Silvertons Sandwich Book: The Best Sandwiches Ever

 

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