Hintergrund: Kochen wie die Cowboys

Dutch OvenZu Zeiten des Viehtriebs verpflegten sich die Cowboys des Westens aus dem Chuckwagon, der rollenden Feldküche. Ein typisches Mahl bestand aus einem herzhaften Eintopf mit Brot oder Biscuits, heißem Kaffee, vielleicht einem Pie aus Trockenobst – eine moderne Rezeptauswahl finden Sie hier.

Viel mehr ließ sich aus dem haltbaren Proviant, den die Feldküchen mitführten, auch kaum herstellen: (Mais)Mehl, Sauerteig, gepökeltes Schweinefleisch und Speck, Melasse, Essig, Kaffeepulver befanden sich in den Fächern des Chuckwagon. Gekocht wurde über offenem Feuer im sogenannten Dutch Oven, einem robusten gußeisernen Topf. Man kann ihn über das Feuer hängen oder direkt hineinstellen. Schichtet man vorgeglühte Kohlen auf den Deckel, lässt sich darin sogar Brot backen.

Expertin Ute Tiedje schreibt zur Cowboy-Küche:

Die jeweilige Tätigkeit eines Cowboys bestimmte in der Regel die Art seiner Mahlzeiten. Auf der Ranch war das Angebot durch frische Lebensmittel üppiger als auf einem monatelangen Trailritt. Als „Lonesome Rider“ auf der Suche nach verirrten Rindern begrenzten sich die Lebensmittel des Cowboys auf das, was in die Satteltasche passte. Auf einem Round Up wiederum konnte er sich darauf verlassen, dass der Koch am Chuck Wagon für die hart arbeitenden Männer entsprechende Mahlzeiten zubereitete.

Links zum Thema
Alans Kitchen – Cowboy Cooking
Cowboy Cooking – Traditionelle Chuck Wagon- und Ranch-Küche
Cowboy.com – The Western Connection
Legens of America – Frontier Recipes
Chuckwagon Cooking
Easy Jerky Recipes
Das Cowboy Kochbuch

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