Was sind eigentlich Cobbler?

birnencrumble
Cobbler ist eigentlich der englische Ausdruck für Schuhflicker. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie in den USA das Wort auf Speisekarten finden: Unter „Cobbler“ verstehen die Amerikaner einen Nachtisch aus Früchten mit Teigkruste (hier unsere Rezeptauswahl).

Entweder werden Früchte mit einer Decke aus Teig oder Streuseln abgedeckt oder viele, viele Früchte kommen in eine dünne Teigmasse, versunkenem Kirschkuchen nicht unähnlich. Cobbler schmecken am besten lauwarm aus dem Ofen, garniert mit Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis.

Statt Cobbler hören Sie häufig auch begriffe wie Grunt (meist Blaubeeren auf Teig), Brown Betty (mit braunem Zucker und Brot), Crumble (mit Streuseln), Buckle (mit Teigklößen). Allen gemein ist, dass Sie die Früchte meist beliebig austauschen können – haben Sie nicht genug Kirschen, ergänzen Sie zum Beispiel Himbeeren aus dem Tiefkühler.

Ein großes Plus dieser Art Dessert ist, dass Sie es problemlos auch für viele Gäste zubereiten können (einfach eine größere Auflaufform nehmen) und dass sich Fruchtfüllung und Teig meist auch gut vorbereiten und eine Weile lagern lassen. Kurz vor dem Eintreffen der Gäste dann einfach alles schichten, in den Ofen schieben und nach dem Hauptgang lauwarm genießen!

Links zum Thema:
History of Cobbler, Crisps and Crumbles
Rezepte aus amerikanischen B&B-Inns
Cobbler-Rezepte, nach Obstsorten geordnet
Cynthia Barcomis Backbuch*
Amerika – Das Kochbuch*

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