Die Kategorie "Soul Food" beinhaltet:
“Soul Food” steht in den USA für nahrhafte, einfache Gerichte, nicht gerade kalorienarm, aber eben etwas für die Seele! Soul Food-Rezepte, überhaupt viele Gerichte des amerikanischen Südens, gehen zurück auf die Sklavenzeit. Soul Food (hier unsere Rezeptauswahl) ist eine Weiterentwicklung der Essgewohnheiten der Afro-Amerikaner, die in früheren Jahrhunderten auf den Plantagen des Südens arbeiten mussten. Sie verfügten im Prinzip nur
Das Geheimnis von Churches Chicken ist die Panade - superknusprig und sehr lecker. Dieses Rezept hier kommt dem Original sehr nahe. Foto: © paul_brighton - Fotolia.com
Südstaatenküche ist süß - so auch dieser Peach Cobbler: Ein warmes, mandeliges Fruchtkompott mit einer kuchenartigen Biscuitschicht obenauf. Dazu ein Klecks Vanilleeis oder eiskalte Schlagsahne - superlecker!
Hühnchen in süß-scharfer Marinade - dem Europäer ist es vermutlich zu süß, der US-Amerikaner schätzt die Kombination von süß und salzig. Zum Honey Chicken schmecken am besten Salat und Biscuits.
Resteverwertung für braun gewordene Bananen: Zusammen mit Walnüssen werden sie in einen schnell gerührten Teig gegeben. Wer es üppig mag, glasiert das "Brot" mit Schokoguss.
Hierzulande wäre so etwas der Kuchen zum Kaffee, in den US-Südstaaten wird der cremige Kokosnuss-Pie mit Baiserschicht als Dessert serviert. Schneiden Sie ihn in kleine Stücke, er ist sehr mächtig.
Herzhafte Küche, wie sie früher wohl auf den Plantagen in Virginia o.ä. serviert wurde: Kohl wird mit Speckstückchen zu einer kräftigen Beilage geschmort.
US-Küche basiert ein Stück weit auch auf den Gerichten deutscher und niederländischer Einwanderer. Insofern erinnert mich dieses Gericht sehr an den guten, deutschen Linseneintopf.
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