
Wieso
gehören nun Kürbisse und Halloween zusammen? Und wieso heißen sie
eigentlich Jack o'Lanterns?
Nun, zum einen gibt es eine irische Sage von dem schlauen Jack, der an der Nacht vor Allerheiligen (Halloween) dem Teufel begegnete, ihn aber mehrmals überlistete. Tja, es nutzte ihm nichts: Letztendlich landete er weder im Himmel noch in der Hölle, denn selbst der Teufel wollte ihn nicht haben. So irrt Jack nun mit einer Laterne als Geist durch die Welt...
In der "alten Welt" war es Brauch in Irland, zum Fest der Toten (Allerheiligen am 1. November) aus Rüben Laternen zu schnitzen. Diese Lichter sollten die Seelen der Toten darstellen. Als viele Iren nach Amerika auswanderten, fanden sie dort keine Rüben, dafür aber eine Gemüseart, die sich ebenso eignete: Besagte Kürbisse. Geschnitzte Kürbisse, die Jack o' Lanterns sind seitdem Bestandteil des Halloween-Brauchtums.
Besorgen Sie sich einen frischen Kürbis, der noch nicht angeschlagen ist. Schneiden Sie oben mit einem scharfen Messer eine sternförmige Öffnung, nehmen Sie den Deckel heraus. Höhlen Sie den Kürbis mit einem scharfen Löffel aus und entfernen Sie dabei zunächst alle Fasern und Kerne. Kratzen Sie vorsichtig das Fruchtfleisch heraus und verwenden Sie es weiter.
Zeichnen Sie mit einem abwaschbaren Filzstift Mund, Nase, Augen und Augenbrauen auf den ausgehöhlten Kürbis - nicht zu groß, Sie müssen später außen herum schneiden! Schneiden Sie mit einem scharfen Messer alle Formen so exakt wie möglich aus und schaffen Sie im Inneren des Kürbis unten eine kleine Höhlung für eine Kerze oder ein Teelicht.
Der fertige Jack o'Lantern. Stellen Sie eine Kerze hinein und setzen Sie den Deckel auf. Wenn die Kerze erlischt, müssen Sie noch kleine Löcher in den Deckel schneiden, damit die Flamme mehr Luft bekommt. Um die Haltbarkeit der Kürbislaterne zu erhöhen, stellen Sie sie tagsüber kalt oder wickeln Sie sie in ein feuchtes Tuch. Trotzdem ist so ein Kürbis ein vergänglicher Anblick - viel mehr als ein, zwei Wochen hält er nicht.